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S+P RegTech · Informiert nachfragen. Offene Punkte verfolgen.

RegTech für Aufsichtsräte

Berichte einordnen, kritische Fragen vorbereiten und Rückmeldungen nachvollziehbar verfolgen – mit einer strukturierten Arbeitsgrundlage für Ihre Gremienarbeit.

S+P RegTech unterstützt Aufsichtsräte und Ausschüsse bei der Vorbereitung und Dokumentation ihrer Befassung. Im Mittelpunkt stehen wesentliche Themen, offene Fragen und nachvollziehbare Informationsstände – nicht die Übernahme operativer Unternehmenssteuerung. Die Tools stehen als Offline-, On-Premises- oder Cloud-Lösung auf AWS in Europa zur Verfügung.

  • Sechs Governance-Bausteine für Berichte, Fragen und Wiedervorlagen
  • Offline, On-Premises oder Cloud auf AWS in Europa
  • Persönliche Vorbereitung und gemeinsame Arbeitsstände getrennt
  • Standard oder komplex – passend zu Ihrem Informationsbedarf

Fachlicher Bezugsrahmen der Anwendungsfelder

§ 111 AktG – Aufgaben und Rechte§ 116 AktG – Sorgfaltspflicht§ 25d KWG – Verwaltungs- oder AufsichtsorganMaRiskDORA – Verordnung (EU) 2022/2554

Prüfungshinweis: Die genannten Rechtsgrundlagen beschreiben den fachlichen Bezugsrahmen. Ob und in welchem Umfang sie für Ihr Gremium gelten, hängt unter anderem von Rechtsform und Branche ab und ist im Einzelfall zu prüfen. Rechtsstand: Oktober 2026.

Strukturierte Befassung statt automatisierter Überwachung

Das stellt S+P Compliance bereit

  • Arbeitsinstrumente für Berichtsübersicht, Fragenvorbereitung, Themenplanung und Nachverfolgung
  • Strukturierte Dokumentation mit Quelle, Fassung und Informationsstand
  • Fachliche Überprüfung und Updates vereinbarter Standardinhalte im definierten Themenumfang
  • Anwendungssupport im festgelegten Kontingent

Das verbleibt bei Aufsichtsrat und Institut

  • Eigenständige Würdigung der Informationen, Formulierung von Fragen sowie Entscheidungen und Freigaben
  • Operative Umsetzung im Unternehmen
  • Verdachtsmeldung nach § 43 GwG und Anwendung einer Sanktionssperre
  • Unstimmigkeitsmeldung zum Transparenzregister (§ 23a GwG)
  • Freigabe von Szenarien und Schwellenwerten

S+P Compliance bereitet vor und dokumentiert, das Institut entscheidet. Wird eine operative Leistung ausgelagert, wird die Ausführung verlagert, nicht die Verantwortung. Eine Garantie für Haftungsfreiheit oder beanstandungsfreie Prüfungen wird nicht zugesagt.

Nicht nur Unterlagen sammeln. Die eigene Befassung strukturieren.

Als Mitglied eines Aufsichtsorgans möchten Sie erkennen, welche Informationen vorliegen, welche Fragen offenbleiben und bei welchen Themen eine erneute Befassung vorgesehen ist. Dafür reicht eine Ablage von Unterlagen nicht aus.

Eine definierte Arbeitsstruktur verbindet Berichte, Fassungen, Fragen und Rückmeldungen. So bleibt nachvollziehbar, worauf sich Ihre Vorbereitung stützt und was noch zu klären ist.

An diesem Arbeitsprozess richten wir die Anwendungen aus. Würdigung, Fragen und Entscheidungen bleiben bei Ihnen, die operative Umsetzung beim Unternehmen.

Typische Herausforderungen in der Gremienarbeit

Berichte in vielen Fassungen

Unterlagen gehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in mehreren Fassungen ein. Wer vorbereitet, muss erkennen, welcher Stand zugrunde liegt. Eine geordnete Übersicht macht Quelle, Fassung und Eingang sichtbar.

Fragen ohne Bezug zum Sachverhalt

Eine Frage ist leichter zu stellen und später nachzuverfolgen, wenn sie mit dem zugrunde liegenden Bericht verbunden ist. Fehlt der Bezug, geht Kontext verloren. Ein Fragenregister hält beides zusammen.

Rückmeldungen bleiben offen

Auf Fragen folgen Antworten, weitere Erläuterungen oder neue Rückfragen. Ohne Übersicht ist schwer zu erkennen, was noch aussteht. Offene Punkte lassen sich strukturiert nachhalten.

Wiedervorlagen gehen unter

Themen sollen in einer späteren Sitzung erneut behandelt werden. Ohne Vormerkung wird das leicht übersehen. Eine Themenplanung verbindet Wiedervorlagen mit den benötigten Unterlagen.

Persönliches und Gemeinsames vermischt

Eigene Notizen und gemeinsame Arbeitsstände haben unterschiedliche Vertraulichkeitsanforderungen. Ein gemeinsamer Datenbestand bedeutet nicht, dass alle auf alles zugreifen dürfen. Das Nutzungskonzept muss vor der Einrichtung festgelegt werden.

Themen aus Ausschüssen und Beteiligungen

Informationen kommen aus mehreren Ausschüssen, Geschäftsbereichen oder Beteiligungen. Berichtsebenen und Zuständigkeiten sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Geordnete Sichten helfen bei der Einordnung.

Wie übersichtlich ist Ihre Vorbereitung auf die nächste Sitzung?

Diese Fragen helfen bei der Vorbereitung einer Tool-Auswahl:

  • Erkennen Sie, welche Berichte und Fassungen Ihrer Vorbereitung zugrunde liegen?
  • Sind wesentliche Fragen mit den betreffenden Sachverhalten verbunden?
  • Können Sie erkennen, welche Rückmeldungen noch offen sind?
  • Sind Themen für eine erneute Befassung vorgemerkt?
  • Ist geregelt, welche Notizen persönlich bleiben und welche Inhalte geteilt werden?

Die Fragen dienen der Orientierung. Sie sind weder ein Branchenbenchmark noch eine Beurteilung Ihrer Gremienarbeit.

Sechs Governance-Tools für Aufsichtsräte und Ausschüsse

Verfügbare Funktionen werden je Anwendung vereinbart. Nicht jeder Baustein ist automatisch im Einzeltool-Preis enthalten.

Tool-Baustein

Berichtsübersicht und Befassungscheck

Eingegangene Informationen ordnen und die Vorbereitung der eigenen Befassung dokumentieren.

  • Berichte nach Thema zuordnen
  • Berichte nach Zeitraum zuordnen
  • Quelle und Fassung kennzeichnen
  • Eingangsstand kennzeichnen
  • Wesentliche Aussagen festhalten
  • Wesentliche Veränderungen festhalten
  • Offene Informationsbedarfe markieren
  • Bezug zur weiteren Befassung herstellen

Ergebnis: eine strukturierte Berichtsübersicht mit Bezug zur weiteren Befassung.

Tool-Baustein

Fragen- und Themenregister

Kritische Fragen und Erläuterungsbedarf nachvollziehbar vorbereiten und zuordnen.

  • Fragen mit Sachverhalten verbinden
  • Fragen mit Quellen verbinden
  • Eigene Annahmen festhalten
  • Offene Punkte festhalten
  • Themen für Sitzung oder Ausschuss zusammenstellen
  • Antworten dokumentieren
  • Weiteren Klärungsbedarf dokumentieren
  • Register für Vorbereitung und Nachverfolgung nutzen

Ergebnis: ein geordnetes Fragenregister für Vorbereitung und Nachverfolgung.

Tool-Baustein

Sitzungs- und Themenplanung

Vorgesehene Themen, Informationsbedarfe und Wiedervorlagen in einer gemeinsamen Planungsstruktur erfassen.

  • Themen zuordnen
  • Vorgesehene Befassungszeiträume zuordnen
  • Benötigte Unterlagen referenzieren
  • Wiedervorlagen kennzeichnen
  • Offene Rückmeldungen kennzeichnen
  • Vorbereitungsstände zusammenstellen
  • Informationsbedarfe je Thema erfassen
  • Themenübersicht nach vereinbartem Umfang ausgeben

Ergebnis: eine Themenübersicht, kein automatisch enthaltenes formelles Einladungs- oder Sitzungsmanagement.

Tool-Baustein

Risiko- und Kontrollthemen im Überblick

Berichtete Risiken, Kontrollthemen und wesentliche Veränderungen für die eigene Befassung aufbereiten.

  • Berichtete Themen erfassen
  • Bewertungsstände erfassen
  • Quellen zuordnen
  • Zugrunde liegende Erläuterungen zuordnen
  • Fragen zu Maßnahmen dokumentieren
  • Fragen zu Entwicklungen dokumentieren
  • Weitere Informationsbedarfe festhalten
  • Veränderungen gegenüber dem letzten Stand sichtbar machen

Ergebnis: eine Übersicht berichteter Themen, keine eigenständige operative Risikosteuerung und keine automatische Wirksamkeitsbestätigung.

Abgrenzung: Das Tool bereitet vor und dokumentiert. Ob eine Verdachtsmeldung nach § 43 GwG abgegeben wird, ob eine Sanktionssperre greift, ob eine Unstimmigkeitsmeldung zum Transparenzregister (§ 23a GwG) erforderlich ist und welche Szenarien und Schwellenwerte freigegeben werden, entscheidet und verantwortet das Institut.

Tool-Baustein

Beschluss- und Follow-up-Übersicht

Bezüge zu Beschlüssen und offenen Punkten strukturiert dokumentieren und Rückmeldungen nachhalten.

  • Beschlussreferenzen zuordnen
  • Themen zuordnen
  • Erwartete Rückmeldungen festhalten
  • Zeitpunkte festhalten
  • Informationsstände nachvollziehbar kennzeichnen
  • Weiteren Befassungsbedarf dokumentieren
  • Eingegangene Rückmeldungen dem Ausgangsthema zuordnen
  • Übersicht offener Punkte bereitstellen

Ergebnis: eine nachvollziehbare Übersicht, die das maßgebliche Protokoll nicht automatisch ersetzt.

Tool-Baustein

Ausschuss- und Beteiligungssichten

Themen aus unterschiedlichen Einheiten oder Ausschussbereichen geordnet darstellen.

  • Geschäftsbereiche zuordnen
  • Beteiligungen zuordnen
  • Berichtsebenen unterscheiden
  • Themen unterscheiden
  • Offene Informationsbedarfe zusammenstellen
  • Sichtrechte nach vereinbartem Rollenmodell abbilden
  • Ausschussbezogene Themen gruppieren
  • Sichten nach vereinbartem Umfang ausgeben

Ergebnis: abgestimmte Informationssichten, keine pauschalen Zugriffe auf Unterlagen anderer Gremien oder Gesellschaften.

Persönliche Vorbereitung und gemeinsame Arbeitsstände trennen

Ein gemeinsamer Datenbestand bedeutet nicht, dass alle Nutzer auf sämtliche Inhalte zugreifen dürfen. Das Nutzungskonzept muss vor der Einrichtung festgelegt werden.

Persönliche Arbeitsstände

Eigene Notizen und Vorbereitung sind als gesonderter Bereich zu behandeln, soweit diese Funktion vereinbart und technisch umgesetzt wird.

Gemeinsame Befassung

Für gemeinsame Themen, Fragen und Rückmeldungen werden berechtigte Nutzer und zulässige Bearbeitungsrechte definiert.

Gremienunterstützung

Zugriffe durch Sekretariat, Administration oder weitere unterstützende Personen werden ausdrücklich abgegrenzt.

Berechtigungskonzept vor Produktivnutzung

Zu regeln sind persönliche und gemeinsame Inhalte, Ausschusszugriffe, administrative Zugriffsmöglichkeiten, Exporte und der Umgang mit ausscheidenden Nutzern. Das ist ein umzusetzendes Konzept, keine pauschale Funktionszusage.

Bereitstellung, Komplexität und Preise

Lokal

Offline

Nutzung einer lokalen Tool-Datei ohne zentralen Anwendungsbetrieb durch S+P.

  • Lokale Erfassung und Bearbeitung
  • Export nach vereinbartem Funktionsumfang
  • Interne Regelung von Ablage und Datensicherung
  • Keine gemeinsame Echtzeitbearbeitung im Basismodell
Eigene Infrastruktur

On-Premises

Mehrbenutzeranwendung in der vereinbarten Kundeninfrastruktur.

  • Installation in der Kundenumgebung
  • Persönliche Zugänge und definierte Sichtrechte
  • Abgestimmte Betriebs- und Supportzuständigkeiten
  • Kontrollierte Installation neuer Versionen
AWS · Europa

Cloud auf AWS in Europa

Zentrale Webanwendung mit persönlichen Zugängen und ausdrücklich geregelten gemeinsamen Arbeitsständen.

  • Vereinbarte europäische AWS-Region
  • Definierte Kundentrennung und Zugriffsrechte
  • Vereinbarte Datensicherung und Wiederherstellung
  • Zentrale Bereitstellung neuer Versionen
Lizenzierung

Gesellschaft, Gremium und Mandat

Kalkulationsbasis ist ein vereinbartes Einzeltool für eine Gesellschaft und ein definiertes Gremium. Eine zusätzliche Gesellschaft, ein weiteres Gremium oder ein weiteres Mandat ist nicht automatisch durch eine bestehende Lizenz abgedeckt.

Für die Mehrbenutzervarianten gelten bis zu fünf benannte Nutzer als Planungsbasis. Ein Zugang berechtigt nicht zur gesellschaftsübergreifenden Nutzung für beliebig viele Mandate.

Europäisches Hosting ist keine pauschale Zusage einer bestimmten regulatorischen Konformität. Anforderungen an Vertraulichkeit, administrative Zugriffe, Datenhaltung und Vertragsgestaltung sind für den konkreten Einsatz festzulegen.

Standard oder komplex: passend zu Ihrem Informationsbedarf

Entscheidend ist, welche Strukturen, Themen und Berechtigungsanforderungen zusätzlich abgebildet und laufend gepflegt werden müssen.

Standard

  • Eine klar abgegrenzte Unternehmenssicht
  • Ein definierter Themen- und Berichtsumfang
  • Standardstruktur für Fragen und offene Punkte
  • Ein einfaches, ausdrücklich vereinbartes Nutzungskonzept
  • Eine definierte Standard-Ausgabe

Komplex

  • Mehrere wesentlich unterschiedliche Geschäftsmodelle
  • Beteiligungen und zusätzliche Berichtsebenen
  • Besondere Bilanz- und Finanzierungsthemen
  • Mehrere Ausschuss- oder Informationssichten
  • Zusätzliche Rollen- und Auswertungslogiken

Eine Beteiligung oder besondere Bilanzposition führt nicht automatisch zu einem Zuschlag. Maßgeblich ist der zusätzliche Abbildungs- und Pflegebedarf.

Preise für Ihr Aufsichtsrats-Tool

Die Vergütung besteht aus der Subscription für das vereinbarte Einzeltool, der einmaligen Einrichtung und optionalen Zusatzleistungen. Maßgeblich für den Umfang ist das Angebot, das wir nach Abstimmung von Anwendung, Bereitstellung und Komplexität erstellen.

BereitstellungStandard / MonatKomplex / MonatEinrichtung einmalig
Offline249 €ab 399 €Standard 990 €
Komplex ab 1.990 €
On-Premisesab 399 €ab 599 €ab 3.500 €
Cloud auf AWS in EuropaAuf AnfrageAuf AnfrageNach vereinbartem Umfang

Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer. Monatlicher Gegenwert bei jährlicher Abrechnung und zwölfmonatiger Laufzeit; je vereinbartem Einzeltool, Gesellschaft und definiertem Gremium. Nicht jeder auf dieser Seite beschriebene Baustein ist automatisch im Einzeltool-Preis enthalten. Weitere Nutzer, Gesellschaften, Gremien oder Mandate werden gesondert vereinbart. Infrastruktur-, Hosting- und Drittlizenzkosten sind nur enthalten, soweit das Angebot dies ausdrücklich vorsieht. Betriebsleistungen, Supportumfang und Kündigungsfolgen werden vertraglich geregelt.

In vier Schritten zur passenden Arbeitsgrundlage

1

Nutzungskonzept klären

Persönliche Vorbereitung oder gemeinsame Nutzung, Themenumfang, Gremienstruktur und Informationsquellen aufnehmen.

2

Umfang und Rechte festlegen

Standard oder komplex, Bereitstellung, Nutzerrollen und verfügbare Funktionen verbindlich abstimmen.

3

Konfigurieren und einführen

Konfiguration und erforderliche Tests durchführen, gegebenenfalls Arbeitsstände übernehmen und Nutzer einführen.

4

Nutzen und nachhalten

Unterlagen einordnen, Fragen vorbereiten und Rückmeldungen im vereinbarten Verfahren dokumentieren.

Illustratives Beispiel · fiktiver Fall

Vom Risikobericht zur gezielten Wiedervorlage

Ein Bericht beschreibt eine veränderte Risikosituation in einer Beteiligung. Ein Aufsichtsratsmitglied möchte die Erläuterungen einordnen, ergänzende Informationen erbitten und das Thema für eine erneute Befassung vormerken.

  • Bericht, Fassung und betroffene Beteiligung zuordnen
  • Wesentliche Aussagen und offene Fragen festhalten
  • Erläuterungsbedarf für die Sitzung zusammenstellen
  • Eingegangene Rückmeldungen mit dem Ausgangsthema verbinden
  • Verbleibende Fragen und eine Wiedervorlage dokumentieren

Das Beispiel illustriert einen möglichen Anwendungsfall. Es ist kein realer Kundenfall und keine Zusage einer automatischen Analyse eingehender Berichte.

Rollenverteilung: Was S+P bereitstellt und was beim Aufsichtsrat und Institut bleibt

Die Subscription umfasst das Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang, fachliche Überprüfung im definierten Themenbereich, relevante Anpassungen vereinbarter Standardinhalte, dokumentierte Tool- und Inhaltsversionen, Fehlerkorrekturen, Standardweiterentwicklung und Anwendungssupport mit festgelegtem Kontingent.

Gesondert zu vereinbaren sind Einrichtung und Übernahme vorhandener Arbeitsstände, individuelle Fragen- und Themenkataloge, zusätzliche Ausschuss- und Beteiligungssichten, besondere Berechtigungs- und Exportkonzepte, Schnittstellen, zusätzliche Berichte, fachliche Beratung und begleitende Unterstützung. Pflegeleistungen für komplexe Konfigurationen werden eindeutig abgegrenzt und nicht doppelt berechnet. Bei einer Auslagerung operativer Leistungen wird die Ausführung verlagert, nicht die Verantwortung.

ThemaS+P ComplianceAufsichtsrat und Institut
Standardinhalte und UpdatesFachliche Überprüfung im definierten Themenbereich, relevante Anpassungen vereinbarter Standardinhalte, dokumentierte VersionenWürdigung der Änderungen; Unternehmensberichte und individuelle Bewertungen werden dadurch nicht automatisch aktualisiert
Konfiguration und EinführungKonfiguration, erforderliche Tests, Einführung der Nutzer, Übernahme vorhandener Arbeitsstände nach AngebotFestlegung von Themenumfang, Gremienstruktur und Informationsquellen sowie Prüfung und Freigabe der Konfiguration
Berechtigungen und ZugriffeUmsetzung des vereinbarten Rollen- und BerechtigungsmodellsFestlegung des Nutzungskonzepts: wer worauf zugreift, Umgang mit Exporten und ausscheidenden Nutzern
Befassung und EntscheidungStrukturierung und Dokumentation von Berichten, Fragen und RückmeldungenWürdigung, Fragen, Entscheidungen und Freigaben; operative Umsetzung; Verdachtsmeldung nach § 43 GwG, Sanktionssperre, Unstimmigkeitsmeldung nach § 23a GwG, Freigabe von Szenarien und Schwellenwerten

Nutzen für Ihre Gremienarbeit

Berichte

Berichte gezielt einordnen

Themen, Quellen und Informationsstände geordnet erfassen und wesentliche Veränderungen sichtbar machen.

Fragen

Fragen fundiert vorbereiten

Rückfragen mit dem zugrunde liegenden Bericht, Sachverhalt oder offenen Informationsbedarf verbinden.

Nachverfolgung

Offene Punkte nachhalten

Rückmeldungen, weitere Erläuterungen und Wiedervorlagen für die nächste Befassung strukturiert festhalten.

Sitzungsplanung

Sitzungen vorbereiten

Themen, benötigte Unterlagen und Vorbereitungsstände in einer Planungsstruktur zusammenstellen.

Nachvollziehbarkeit

Informationsstand nachvollziehen

Quelle, Fassung und Eingangsstand je Bericht kennzeichnen, damit die Vorbereitung nachvollziehbar bleibt.

Vertraulichkeit

Zugriffe bewusst trennen

Persönliche Vorbereitung und gemeinsame Arbeitsstände nach einem vorab festgelegten Berechtigungskonzept trennen.

Für wen die Governance-Tools gedacht sind

Die Tools richten sich an Mitglieder von Aufsichtsorganen und Ausschüssen sowie an die Personen, die deren Arbeit unterstützen. Das Nutzungskonzept wird für die konkrete Aufgabe vereinbart.

  • Aufsichtsratsmitglieder
  • Aufsichtsratsvorsitzende
  • Mitglieder des Prüfungsausschusses
  • Mitglieder des Risikoausschusses
  • Gremienunterstützung und Sekretariat
  • Mitglieder von Beiräten und Verwaltungsräten
  • Inhaber mehrerer Aufsichtsmandate
  • Mitglieder von Aufsichtsorganen in Beteiligungen

Weiterführende Leistungen von S+P Compliance

Die Governance-Tools ergänzen weitere RegTech-Angebote und Leistungen von S+P Compliance. Zu diesen Themen finden Sie vertiefende Seiten.

Steuerung

Compliance Cockpit

Weiterführende Informationen zum Compliance Cockpit von S+P Compliance.

Organisation

Three-Lines-Modell

Wie S+P Compliance Kontrollfunktionen über die drei Verteidigungslinien organisiert.

Häufige Fragen zu RegTech für Aufsichtsräte

Ist die Nutzung persönlich oder für das gesamte Gremium vorgesehen?

Beide Nutzungskonzepte können angefragt werden. Persönliche Notizen, gemeinsame Arbeitsstände sowie Zugriffe von Ausschüssen und Gremienunterstützung müssen ausdrücklich voneinander abgegrenzt werden. Der tatsächliche Umfang wird im Angebot festgelegt.

Ersetzt das Tool die eigene Befassung mit Berichten?

Nein. Die Anwendung unterstützt Strukturierung und Dokumentation. Die eigenständige Würdigung der Informationen, die Formulierung von Fragen sowie Entscheidungen und Freigaben verbleiben bei den zuständigen Personen. S+P Compliance bereitet vor und dokumentiert, das Institut entscheidet: auch über eine Verdachtsmeldung nach § 43 GwG, die Anwendung einer Sanktionssperre, eine Unstimmigkeitsmeldung zum Transparenzregister nach § 23a GwG sowie die Freigabe von Szenarien und Schwellenwerten. Bei einer Auslagerung wird die Ausführung verlagert, nicht die Verantwortung. Rechtsstand: Oktober 2026.

Handelt es sich um ein vollständiges Gremienportal?

Nicht automatisch. Sitzungsversand, formelle Abstimmungen, elektronische Signaturen, Protokollfreigaben und eine integrierte Dokumentenverwaltung sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich vereinbart und umgesetzt werden.

Werden Maßnahmen durch den Aufsichtsrat operativ umgesetzt?

Das Angebotskonzept trennt die Nachverfolgung von Rückmeldungen und offenen Fragen von der operativen Umsetzung im Unternehmen. Das Tool verändert keine internen Zuständigkeiten.

Wann ist die komplexe Variante erforderlich?

Zusätzlicher Umfang kann durch mehrere Geschäftsmodelle, Beteiligungsstrukturen, unterschiedliche Berichtsebenen, mehrere Ausschüsse oder besondere Berechtigungskonzepte entstehen. Maßgeblich ist der vereinbarte zusätzliche Abbildungs- und Pflegebedarf.

Können mehrere Personen gemeinsam arbeiten, und wo läuft die Cloud-Variante?

Für On-Premises und Cloud steht eine Mehrbenutzervariante zur Verfügung. Rollen, Sichtrechte, persönliche Notizen und gemeinsame Arbeitsstände werden im Angebot festgelegt. Die Offline-Basisvariante umfasst keine gemeinsame Echtzeitbearbeitung. Die Cloud-Variante läuft auf AWS in einer vereinbarten europäischen Region; Kundentrennung, administrative Zugriffe, Datensicherung und Support werden vertraglich festgelegt.

Welche Arbeitsgrundlage benötigen Sie für Ihre nächste Befassung?

Wir klären gemeinsam, welche Themen, welcher Komplexitätsumfang und welches Bereitstellungsmodell zu Ihrem Bedarf passen. Sie erhalten ein Angebot mit klar abgegrenzten Leistungen, Einrichtungskosten und laufender Vergütung.