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AMLA & AMLR Readiness

AMLR Technology & Operations: Readiness beginnt im Tagesgeschäft

AMLR und die AMLA-Standards verändern nicht nur Richtlinien, sondern die Anforderungen an die praktische Ausführung — an Systeme, Daten, Regelwerke und Bearbeitungskapazität.

Kunden müssen risikoorientiert identifiziert und laufend überwacht werden. Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten müssen vollständig, aktuell und nachvollziehbar vorliegen. Treffer aus Sanktions-, PEP- und Adverse-Media-Prüfungen sowie auffällige Transaktionen müssen strukturiert bearbeitet, dokumentiert und bei Relevanz eskaliert werden. S+P Compliance verbindet dafür regulatorische Fachkonzeption, Compliance-Technologie, Datenqualität und operative Bearbeitung zu einem belastbaren Zielbetriebsmodell — herstellerunabhängig.

Direkt zu den Leistungen

Was Sie erhalten

  • Zielbetriebsmodell für KYC, Screening, Monitoring und Fallbearbeitung
  • Kalibrierte Szenarien und dokumentierte Schwellenwerte
  • Belastbare Datenqualität mit klaren Verantwortlichkeiten
  • Operative Bearbeitungskapazität für den laufenden Betrieb
Art. 26 AMLR Art. 28 AMLR § 25h KWG § 6 GwG Geltung ab 10.07.2027

Prüfungssicher für BaFin und Abschlussprüfer

Verantwortungsabgrenzung

Was S+P übernimmt

  • Fachkonzept, Zielprozess und Datenmodell
  • Rulebook, Szenarien und Schwellenwerte fachlich vorbereiten und kalibrieren
  • Testkonzept, Testfälle und Unterstützung bei der Fachabnahme
  • Datenqualitätsregeln, Fehleranalyse und Bestandsbereinigung
  • Operative Bearbeitung von KYC-, Screening- und Alert-Vorgängen

Was beim Institut bleibt

  • Freigabe wesentlicher Regeln, Modelle und Änderungen
  • Technische Konfiguration, Entwicklung und Systembetrieb
  • Entscheidung über Verdachtsmeldungen nach § 43 GwG
  • Entscheidung über Sanktionssperren und die Beendigung von Geschäftsbeziehungen
  • Unabhängige Überwachung durch die Kontrollfunktion und Prüfung durch die Revision

S+P bereitet fachlich vor, testet und bearbeitet operativ. Die Freigabe des Regelwerks und jede Entscheidung mit Melde- oder Sperrwirkung verbleiben innerhalb Ihrer Kompetenzordnung.

Warum die operative Ebene über die Readiness entscheidet

Ein Institut kann eine vollständig AMLR-konforme Richtlinie besitzen und trotzdem nicht bereit sein. Denn geprüft wird nicht der Text, sondern die Wirkung: ob Kundendaten aktuell sind, ob Szenarien zum eigenen Geschäftsmodell passen, ob Treffer fristgerecht bearbeitet werden und ob nachvollziehbar ist, warum ein Fall geschlossen wurde.

AMLA hat 2026 Leitlinien zur laufenden Überwachung von Geschäftsbeziehungen nach Art. 26 AMLR konsultiert; sie behandeln die Aktualität der Kundeninformationen ebenso wie das Rahmenwerk für die Überwachung von Transaktionen und Aktivitäten. Parallel entstehen technische Standards zu den Informationen, die im Rahmen der Sorgfaltspflichten zu erheben sind. Beides wirkt unmittelbar auf Datenfelder, Workflows und Regelwerke — also auf die Systemebene.

Deshalb setzt dieser Leistungsbereich dort an, wo Anforderungen auf Technik treffen: bei Datenmodell und Feldlogik, bei Szenarien und Schwellenwerten, bei Testfällen und Abnahme, bei Fallakten und Nachweisen — und bei der Bearbeitungskapazität, ohne die auch ein gut konfiguriertes System Rückstände produziert.

Typische Herausforderungen

Sechs Befunde, die in der Praxis regelmäßig zusammen auftreten.

Systeme bilden die Fachlogik nicht ab

Die Anwendung läuft, aber Risikoklassen, Review-Zyklen, Auslöser für verstärkte Sorgfaltspflichten, Beteiligungsstrukturen und Eskalationsregeln sind nicht durchgängig umgesetzt. Was die Richtlinie fordert, findet im System nicht statt.

Daten sind lückenhaft oder widersprüchlich

Fehlende Identifikationsdaten, veraltete Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten, unvollständige Länderinformationen, fehlende Risikoklassen und inkonsistente Transaktionsdaten beeinträchtigen Screening und Monitoring unmittelbar.

Regelwerke sind nicht aktuell

Szenarien, Indizien, Schwellenwerte und Kundenprofile wurden seit der Einführung nicht überprüft, kalibriert, getestet oder dokumentiert. Die Begründung der Parameter lässt sich im Prüfungsfall nicht mehr rekonstruieren.

Alert-Volumen bindet die Fachfunktion

Hohe Trefferzahlen, unklare Priorisierung, fehlende Bearbeitungsleitfäden und unvollständige Fallakten erzeugen Rückstände. Die Aufmerksamkeit verteilt sich gleichmäßig statt auf die risikorelevanten Fälle.

Technik und Governance sind getrennt

Fachliche Anforderung, Systemkonfiguration, Änderungsantrag, Release, Testfall, Abnahme und Betriebsdokumentation hängen nicht in einem nachvollziehbaren Prozess zusammen. Änderungen entstehen ohne dokumentierte Begründung.

Nachweise fehlen

Es ist nicht belegbar, warum ein Alert geschlossen, ein Kunde eingestuft, eine Überprüfung beendet oder ein Szenario angepasst wurde. Die Entscheidung mag richtig gewesen sein — nachweisen lässt sie sich nicht.

Leistungen im Überblick

Acht Bausteine, einzeln oder als durchgängiges Programm.

Zielbetriebsmodell für AML-Technologie

Ein Modell, das Systeme, Rollen, Daten und Kontrollen zu einem steuerbaren Ganzen verbindet.

  • Zielarchitektur für KYC, Screening, Monitoring und Fallbearbeitung
  • Rollenmodell für Fachbereich, Operations, Kontrollfunktion, IT und Revision
  • Abgrenzung von erster, zweiter und dritter Verteidigungslinie
  • Prozessmodell für Onboarding, Überprüfungen, Alerts und Maßnahmen
  • Datenmodell und Zuordnung der Datenverantwortung
  • Berechtigungskonzept und Prüfpfad
  • Servicezeiten, Qualitätskontrollen und Kennzahlenmodell
  • Berichts-, Nachweis- und Prüfungsmodell
  • Schnittstellen zu Head Office und lokalen Einheiten

KYC und Kundenlebenszyklus im System

Fachliche Ausgestaltung der Anwendung entlang des gesamten Kundenlebenszyklus.

  • Datenmodell und Pflichtfelder für die Kundenakte
  • Identifizierungs- und Verifizierungsabläufe
  • Dokumentenworkflow und Nachweisablage
  • Fallbearbeitung für allgemeine und verstärkte Sorgfaltspflichten
  • Kundenrisikoklassifizierung im System abbilden
  • Review-Zyklen und Auslöseereignisse
  • Fristen, Wiedervorlagen und Nachforderungen
  • Datenqualität, Migration und Bestandsbereinigung
  • Testfälle, Fachabnahme und Qualitätssicherung

Wirtschaftlich Berechtigte im Datenmodell

Beteiligungs- und Kontrollstrukturen so erfassen, dass sie in Screening und Fallbearbeitung wirken.

  • Datenmodell und Dokumentationsregeln für Beteiligte
  • Erfassung unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen
  • Darstellung von Eigentums- und Kontrollketten
  • Abbildung von Stimm- und Kontrollrechten
  • Abgleich mit dem Transparenzregister
  • Workflow für Abweichungen und Unstimmigkeiten
  • Review-Zyklen und Auslöseereignisse
  • Verknüpfung mit Kundenakte und Screening
  • Nachweisführung und Datenqualitätskontrollen

Die Entscheidung über eine Unstimmigkeitsmeldung zum Transparenzregister verbleibt bei der hierfür autorisierten Stelle des Instituts. S+P bereitet den Sachverhalt auf und dokumentiert ihn.

Screening: Fachlogik und Bearbeitung

Von der Screening-Matrix über die Trefferlogik bis zur laufenden Bearbeitung.

  • Screening-Policy und Screening-Matrix
  • Festlegung der zu prüfenden Personen, Beteiligten und Zahlungsprozesse
  • Anforderungen an Matching und Tuning
  • Logik für politisch exponierte Personen, Angehörige und nahestehende Personen
  • Abläufe für Sanktionen, Embargos und restriktive Maßnahmen
  • Kategorien und Leitfäden für negative Medienberichterstattung
  • Alert-Priorisierung und Regeln für Fehltreffer
  • Batch-Screening und ereignisbezogenes erneutes Screening
  • Fallakten, Nachweise, Qualitätssicherung und Kennzahlen

Transaktionsmonitoring und Fallbearbeitung

Konzeption, Kalibrierung und laufender Betrieb von Monitoring und Fallmanagement.

  • Risikoanalyse als Grundlage für den Szenariokatalog
  • Szenariokatalog und fachliches Rulebook
  • Kundenprofile, Segmentierung und Risikoklassen
  • Indizien, Parameter und Schwellenwerte
  • Alert-Priorisierung und Definition von Falltypen
  • Bearbeitungsleitfäden und Untersuchungslogik
  • Fallmanagement, Wiedervorlagen und Nachweismodell
  • Vorbereitung von Unterlagen für Verdachtsfälle
  • Backtesting, Wirksamkeitsanalyse und Qualitätskontrolle

Die Entscheidung über eine Verdachtsmeldung nach § 43 GwG sowie über Sanktionssperren und die Beendigung von Geschäftsbeziehungen trifft ausschließlich die hierfür autorisierte Stelle des Instituts.

Datenqualität und Datenverantwortung

Datenqualität als laufender Kontrollprozess statt als einmalige Bereinigung.

  • Identifikation der kritischen Datenfelder
  • Zuordnung von Datenverantwortung je Feld und Prozess
  • Datenqualitätsregeln und Kontrollkatalog
  • Kontrollen auf Vollständigkeit, Aktualität, Plausibilität und Konsistenz
  • Kunden-, Beteiligungs-, Risiko-, Konto- und Transaktionsdaten
  • Fehlerlisten, Datenlücken und Nachforderungsprozess
  • Datenanreicherung und ereignisbezogene Aktualisierung
  • Abstimmung zwischen KYC, Screening, Monitoring und Fallbearbeitung
  • Kennzahlen, Ursachenanalyse und Bestandsbereinigung

Rulebook-, Modell- und Änderungssteuerung

Jede Parameteränderung begründet, getestet, freigegeben und dokumentiert.

  • Struktur und Versionierung des Regelwerks
  • Dokumentation von Szenarien, Indizien und Schwellenwerten
  • Änderungsantrag und Freigabeprozess
  • Fachliche Anforderungen an Systemänderungen
  • Testkonzept, Testfälle und Testdaten
  • Fachliche Abnahme durch die zuständigen Funktionen
  • Backtesting und Wirksamkeitsanalyse
  • Dokumentation von Parametern und Modellrisiken
  • Prüfpfad, Ausnahmen und lokale Kalibrierungen

S+P bereitet Szenarien, Indizien, Schwellenwerte und Regelwerke fachlich vor, analysiert und kalibriert sie und bewertet ihre Wirksamkeit. Die Freigabe wesentlicher Regeln, Modelle und Änderungen erfolgt innerhalb Ihrer Governance und Kompetenzordnung.

Implementierung und Migration

Fachliche Steuerung von Einführungen, Systemwechseln und Optimierungsprojekten.

  • Regulatorische Anforderungen und Fachkonzept
  • Zielprozesse, Rollen und Workflows
  • Fachliches Datenmapping
  • Anforderungen an Datenqualität und Schnittstellen
  • Auswahl und Priorisierung der Anwendungsfälle
  • Teststrategie, Testfälle und Fachabnahme
  • Schulungs- und Einführungskonzept
  • Migrationsplan, Datenbereinigung und Umgang mit Rückständen
  • Startbegleitung und Übergang in den Regelbetrieb

Managed Operations für den laufenden Betrieb

Bearbeitung nach Ihren Arbeitsanweisungen, Kompetenzgrenzen und Eskalationswegen.

KYC Operations

Unterlagen einholen, Überprüfungen bearbeiten, Daten pflegen, Beteiligte dokumentieren, Fristen und Nachweise führen.

Alert Operations

Treffer sichten und priorisieren, Kunden-, Konto- und Transaktionsinformationen zusammenstellen, Sachverhalte entscheidungsreif vorlegen.

Screening Operations

Treffer aus Sanktions-, PEP- und Adverse-Media-Prüfungen vorbearbeiten, Fehltreffer dokumentieren, erneutes Screening steuern.

Remediation

Rückstände abbauen, offene Überprüfungen und Datenlücken bearbeiten, Fallakten vervollständigen, Übergang in den Regelbetrieb.

S+P arbeitet herstellerunabhängig in bestehenden wie neu einzuführenden Systemlandschaften. Werden Produkt- oder Unternehmensnamen genannt, dient dies ausschließlich der Beschreibung möglicher Systemumgebungen; eine Partnerschaft, Zertifizierung oder Beauftragung durch die genannten Anbieter ist damit nicht verbunden. Technischer Betrieb, Softwareentwicklung, Lizenzierung und Anwendungssupport verbleiben beim Anbieter, beim Institut oder bei beauftragten technischen Partnern.

Vier Einsatzmodelle

Abhängig davon, wo Ihr Vorhaben steht.

Projekt

Technology Assessment

Vor Umsetzung, Toolauswahl oder Migration: Transparenz über Systeme, Datenquellen, Regelwerke, Alert-Volumen, Fallakten, Berechtigungen und offene Punkte.

Transformation

Implementation Office

Für Einführungen, Systemwechsel und Migrationen: Fachkonzept, Datenmapping, Testfälle, Abnahme, Schulung, Startbereitschaft und Übergang in den Betrieb.

Auf Zeit

Optimierung und Bereinigung

Bei hohem Alert-Volumen, vielen Fehltreffern, veralteten Szenarien oder Datenlücken: Kalibrierung, Backtesting, Ursachenanalyse und Bestandsbereinigung.

Laufend

Managed Operations

Dauerhafte Übernahme definierter KYC-, Screening-, Alert-, Daten- und Nachweisprozesse mit vereinbarten Mengengerüsten und Berichterstattung.

So arbeiten wir zusammen

  1. 1

    Assessment

    Analyse von Systemen, Datenquellen, Prozessen, Regelwerken, Alert-Volumen, Fallakten, Schnittstellen, Berechtigungen und Kontrollen.

  2. 2

    Zielbild und Fachkonzept

    Festlegung von Zielprozessen, Rollen, Datenmodell, Workflows, Regelwerk, Kontrolllogik, Nachweisen, Kennzahlen und Servicezeiten.

  3. 3

    Umsetzung und Test

    Datenmapping, Testfälle, Fachabnahme, Arbeitsanweisungen, Schulung, Startbereitschaft und begleiteter Übergang in den Betrieb.

  4. 4

    Betrieb und Optimierung

    Übernahme definierter Bearbeitungsschritte, Datenqualität, Rückstandsabbau, Qualitätssicherung, Backtesting und laufende Verbesserung.

Rollen im Betrieb

Technologie und Bearbeitung berühren alle drei Verteidigungslinien. Entscheidend ist, dass operative Ausführung, fachliche Steuerung und unabhängige Prüfung getrennt bleiben — gerade wenn ein Dienstleister mehrere Bausteine übernimmt.

S+P trennt diese Ebenen durch eigene Teams, Rollen, Berechtigungen, Kompetenzgrenzen und Berichtswege.

EbeneRolle bei Technologie und BetriebS+P-Unterstützung
Erste Linie Kundendaten pflegen, Alerts bearbeiten, Fallakten, Nachweise und Fristen führen Managed Operations und operative Qualitätssicherung
Zweite Linie Standards und Regelwerk verantworten, Risiken überwachen, eskalieren, freigeben Geldwäschebeauftragter, Methodik, Kalibrierung und unabhängige Challenge
IT und Anbieter Technische Konfiguration, Schnittstellen, Entwicklung und Systembetrieb Fachliche Spezifikation, Testfälle und Abnahmeunterstützung
Dritte Linie Systeme, Prozesse, Kontrollen und Governance unabhängig prüfen Interne Revision, Prüfungsvorbereitung und Nachverfolgung

Ihr Nutzen

Systeme wirken regulatorisch

Fachlogik, Workflows, Daten und Nachweise greifen ineinander statt nebeneinander zu bestehen.

Wirksamkeit

Nachhaltige Datenqualität

Kontrollregeln, Fehlerlisten und klare Verantwortung machen Datenqualität steuerbar.

Daten

Beherrschbares Alert-Volumen

Priorisierung, Leitfäden und Bearbeitungskapazität schaffen Fokus auf relevante Risiken.

Kapazität

Nachvollziehbare Regelwerke

Szenarien, Änderungen, Tests und Freigaben sind versioniert und prüfungsfest belegt.

Nachweis

Entlastete Fachfunktionen

Kontrollfunktion, IT und Operations gewinnen Zeit für Bewertung, Steuerung und Kontrolle.

Entlastung

Readiness wird umsetzbar

Aus regulatorischen Anforderungen entsteht ein konkretes Betriebsmodell mit Kapazität.

Umsetzung

Für wen sich das Angebot eignet

  • Kreditinstitute und Spezialbanken
  • Auslandsbanken mit deutscher Niederlassung oder Tochtergesellschaft
  • Privatbanken und unabhängige Institute
  • Zahlungs- und E-Geld-Institute
  • Wertpapierinstitute und Vermögensverwalter
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften
  • FinTechs und Embedded-Finance-Anbieter
  • Kryptodienstleister nach MiCAR
  • Institute mit Rückständen oder hohem Alert-Volumen

Weiterführende Seiten und Leistungen

AMLA & AMLR Readiness

Der Überblick über das gesamte Programm von der Analyse bis zum laufenden Betrieb ab Juli 2027.

Zum Readiness-Hub

AMLR Gap-Analyse

Bewertung des bestehenden Rahmenwerks mit Gap-Matrix, Heatmap und Maßnahmenplan.

Zur Gap-Analyse

AMLR Group Governance

Gruppenstandards, lokale Umsetzbarkeit, Rollen zwischen Head Office und Einheit sowie Informationsflüsse.

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KYC Operations

Kundenakten vollständig führen, Reviews bearbeiten und Nachweise dokumentieren.

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KYC Remediation

Befristete Aufarbeitung von Rückständen und Feststellungen im Kundenbestand.

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AML Operations

Alerts vorbearbeiten, Fallakten strukturieren und Wiedervorlagen fristgerecht steuern.

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Screening Operations

Treffer aus Sanktions-, PEP- und Embargolisten sichten, zuordnen und dokumentieren.

Zu Screening Operations

Geldwäschebeauftragter

Ausgelagerte Kontrollfunktion der zweiten Linie mit Risikoanalyse und Berichterstattung.

Zum Geldwäschebeauftragten

Auslandsbanken und agree21

Systemnahe Operations für internationale Institute und Banken außerhalb der Verbundorganisation.

Zu den Auslandsbanken-Services

Interne Revision

Unabhängige Prüfung von Systemen, Prozessen, Kontrollen und Governance.

Zur Internen Revision

Three-Lines-Modell

Die fachliche Einordnung, wie sich erste, zweite und dritte Verteidigungslinie abgrenzen.

Zur fachlichen Einordnung

Häufige Fragen

Implementiert S+P AML-Software technisch?

Nein. S+P unterstützt herstellerunabhängig bei Fachkonzept, Zielprozess, Datenmodell, Regelwerk, Testfachlichkeit, Fachabnahme, Schulung, Startbereitschaft und Betrieb. Technische Konfiguration, Entwicklung, Systembetrieb und Anwendungssupport erfolgen durch das Institut, den Anbieter oder beauftragte technische Partner.

Kann S+P Szenarien und Schwellenwerte entwickeln?

S+P bereitet Szenarien, Indizien, Schwellenwerte und Regelwerke fachlich vor, analysiert und kalibriert sie und bewertet ihre Wirksamkeit durch Backtesting. Die Freigabe wesentlicher Regeln und jeder Änderung erfolgt innerhalb Ihrer Governance und Kompetenzordnung — damit bleibt die Verantwortung für den Kontrollrahmen beim Institut.

Kann S+P Alerts operativ bearbeiten?

Ja. Standardisierte KYC-, Screening- und Alert-Bearbeitung übernehmen wir nach Ihren Arbeitsanweisungen, Kompetenzgrenzen und Eskalationswegen. Entscheidungen über komplexe Fälle, Verdachtsmeldungen, Sanktionssperren und wesentliche Maßnahmen verbleiben bei den zuständigen Funktionen des Instituts.

Welche Systeme unterstützt S+P?

Wir arbeiten herstellerunabhängig in bestehenden wie neu einzuführenden Landschaften. Entscheidend sind Fachprozesse, Daten, Workflows, Regelwerke, Testbarkeit und Bearbeitung, nicht das Produkt. Die konkrete Systemumgebung wird im Assessment aufgenommen und im Zielbild berücksichtigt.

Wie wird die Trennung von Bearbeitung und Kontrolle sichergestellt?

Die operative Bearbeitung erfolgt durch abgegrenzte Teams der ersten Verteidigungslinie. Die zweite Linie definiert Standards, bewertet Risiken, überwacht die Einhaltung und eskaliert wesentliche Abweichungen. Übernimmt S+P beide Rollen, werden Teams, Berechtigungen und Berichtswege getrennt und im Rollenkonzept dokumentiert.

Eignet sich der Service auch für internationale Gruppen?

Ja. Wir unterstützen Gruppen mit zentralen Plattformen und lokalen Einheiten bei Rollen, Datenflüssen, lokaler Fachlogik, Regelwerkssteuerung, zweisprachiger Berichterstattung und operativer Umsetzung vor Ort. Die Ausgestaltung ist Teil der gruppenweiten Governance.

Readiness entsteht dort, wo gearbeitet wird

AMLR-Readiness verlangt wirksame Prozesse in KYC, Screening, Monitoring und Fallbearbeitung — mit belastbaren Daten, begründeten Parametern, nachvollziehbaren Nachweisen und ausreichender Bearbeitungskapazität. S+P Compliance verbindet diese Ebenen zu einem Betriebsmodell, das im Tagesgeschäft trägt und in der Prüfung standhält.

AMLR Technology & Operations: Readiness beginnt im Tagesgeschäft