Laufende Listenupdates
Sanktions- und PEP-Listen verändern sich fortlaufend. Neue Einträge, geänderte Aliasnamen, aktualisierte Identifikationsdaten oder neue Sanktionsprogramme können sofortige Rescreenings und neue Alert-Bestände auslösen.
Sanktions-, PEP-, Embargo- und Adverse-Media-Screening ist ein zentraler Bestandteil wirksamer Geldwäscheprävention und Sanktions-Compliance. Laufende Listenupdates, hohe Trefferzahlen, Namensähnlichkeiten und komplexe Eigentumsstrukturen führen dabei zu erheblichem operativem Aufwand.
Mit S+P Screening Operations lagern Sie standardisierte Screening-Workflows aus. S+P übernimmt die strukturierte Vorbearbeitung, Dokumentation und Nachhaltung von Screening-Alerts — nach Ihren Arbeitsanweisungen, Risikoklassen, Freigabegrenzen und Eskalationswegen. Ihre AML-, Compliance- und Fachfunktionen erhalten vollständige, nachvollziehbar dokumentierte und entscheidungsreif vorbereitete Fälle.
Klare Entscheidungsgrenzen: S+P übernimmt standardisierte operative Screening-Prozesse. Die Bewertung komplexer Treffer, die Entscheidung über Maßnahmen wie Sperrung oder Geschäftsbeziehungsbeendigung sowie Meldungen an zuständige Stellen verbleiben bei den kundenseitig verantwortlichen Fach- und Kontrollfunktionen.
Screening ist kein einmaliger KYC-Schritt. Kunden, wirtschaftlich Berechtigte, Bevollmächtigte, Gegenparteien und — je nach Geschäftsmodell — Transaktionen müssen regelmäßig und anlassbezogen gegen relevante Listen und Informationsquellen geprüft werden.
Listenänderungen, neue Sanktionspakete, Änderungen von Kunden- und UBO-Daten sowie neue Geschäftsbeziehungen erzeugen fortlaufend Alerts. Ein großer Teil dieser Treffer geht auf Namensähnlichkeiten, unvollständige Daten oder technische Matching-Logiken zurück. Dennoch muss jeder Fall nach abgestimmten Regeln geprüft, dokumentiert und bei Relevanz unverzüglich an die zuständige Stelle übergeben werden.
S+P schafft die operative Struktur, um Screening-Volumina effizient zu bewältigen. Wir stellen Informationen zusammen, prüfen definierte Merkmale, dokumentieren Ergebnisse, steuern offene Punkte und sorgen dafür, dass relevante Sachverhalte nicht im Alert-Bestand verbleiben.
Sanktions- und PEP-Listen verändern sich fortlaufend. Neue Einträge, geänderte Aliasnamen, aktualisierte Identifikationsdaten oder neue Sanktionsprogramme können sofortige Rescreenings und neue Alert-Bestände auslösen.
Fuzzy Matching, Namensähnlichkeiten, unvollständige Stammdaten und unterschiedliche Schreibweisen erzeugen zahlreiche mögliche Treffer. Diese müssen nachvollziehbar von potenziell relevanten Treffern abgegrenzt werden.
Ein direkter Namensabgleich reicht nicht immer aus. Bei juristischen Personen, Fonds, Trusts, mehrstufigen Beteiligungen oder internationalen Kundenbeziehungen müssen Eigentum, Kontrolle und wirtschaftlich Berechtigte strukturiert aufbereitet werden.
Unvollständige Geburtsdaten, Staatsangehörigkeiten, Adressen, Registerdaten oder Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten erschweren die eindeutige Identifizierung. Das verlängert die Bearbeitung und erhöht die Zahl offener Treffer.
Potenziell relevante Sanktions- oder Embargotreffer können zeitkritische Maßnahmen auslösen. Institute benötigen deshalb klare Prioritäten, belastbare Eskalationswege, dokumentierte Bearbeitungsschritte und schnelle Entscheidungsprozesse.
Nicht nur potenzielle True Positives, auch geschlossene Fehlalarme müssen nachvollziehbar dokumentiert sein. Prüfer erwarten eine klare Begründung, warum ein Treffer ausgeschlossen oder eskaliert wurde.
Vom Alert-Eingang bis zum Reporting — Sie entscheiden, welche Screening-Arten und Prozessschritte S+P übernimmt.
Strukturierte Aufnahme, Klassifizierung und Priorisierung von Alerts aus den abgestimmten Screening-Systemen.
Operative Vorbearbeitung von Treffern mit Bezug zu politisch exponierten Personen, deren Familienangehörigen und bekanntermaßen nahestehenden Personen.
Vorbearbeitung potenzieller Treffer aus Sanktions- und Embargo-Screening-Prozessen.
Wichtiger Hinweis: S+P nimmt keine eigenständige Entscheidung über Vermögenssperren, Zahlungsverweigerungen, behördliche Meldungen oder Geschäftsbeziehungsbeendigungen vor. Diese Entscheidungen treffen ausschließlich die dafür verantwortlichen und autorisierten Stellen des Kunden.
Operative Aufbereitung relevanter Medien- und Negativinformationen im Rahmen Ihrer risikoorientierten Kunden- und Geschäftspartnerprüfung.
Wirtschaftlich Berechtigte und kontrollierende Personen müssen in Screening-Prozesse einbezogen werden. S+P stellt diese Informationen operativ zusammen und pflegt sie.
Weiterführender Service: UBO & Transparenzregister Operations ansehen
Operative Steuerung wiederkehrender und anlassbezogener Screening-Prozesse.
Vollständige, nachvollziehbare und steuerungsfähige Dokumentation Ihrer Screening-Prozesse.
Vier Zuschnitte — vom Rückstandsabbau bis zum laufenden Managed Service.
Geeignet bei einem erhöhten Bestand offener, überfälliger oder nicht vollständig dokumentierter Screening-Alerts. S+P priorisiert und bearbeitet klar definierte Falltypen nach Ihrem Remediation-Plan.
Geeignet bei kurzfristig erhöhtem Arbeitsvolumen durch neue Sanktionspakete, Listenupdates, Systemmigrationen, periodische Rescreening-Läufe oder interne Kapazitätsengpässe.
Geeignet für Unternehmen, die standardisierte Screening-Workflows dauerhaft auslagern möchten. S+P übernimmt die vereinbarte Vorbearbeitung, Dokumentation, Fristensteuerung und Fallvorbereitung.
Geeignet bei Einführung oder Wechsel eines Screening-Systems, bei Kalibrierungsprojekten, Datenmigrationen oder der Anpassung von Matching-Regeln. S+P unterstützt bei Datenbereinigung, Testfallbearbeitung, Dokumentation und operativer Abarbeitung.
Vier Schritte von der Prozessanalyse bis zum gesteuerten Produktivbetrieb.
Wir analysieren Ihre Screening-Systeme, Datenquellen, Trefferarten, Fallvolumina, Risikokriterien, Bearbeitungsregeln, Eskalationsprozesse und bestehenden Rückstände.
Gemeinsam definieren wir Screening-Arten, Alert-Kategorien, Bearbeitungsgrenzen, Datenanforderungen, Qualitätsstandards, Fristen, Eskalationsstufen und Reporting.
Das S+P-Team wird in Ihre Prozesse, Listenquellen, Kunden- und Produktsegmente sowie Dokumentationsstandards eingearbeitet. Testfälle und eine abgestimmte Pilotphase sichern die Bearbeitungsqualität.
S+P bearbeitet die vereinbarten Aufgaben, dokumentiert Ergebnisse, steuert Fristen und liefert regelmäßige Informationen zu Alert-Volumen, Bearbeitungsstand, Fehlern, Eskalationen und offenen Risiken.
S+P Screening Operations ist als operative Leistung der ersten Verteidigungslinie ausgestaltet: Bearbeitung standardisierter Alerts nach dokumentierten Arbeitsanweisungen, Zusammenstellung von Informationen, Führung der Fallakten und Vorbereitung für die zuständige Entscheidungsstelle.
Die zweite Verteidigungslinie bleibt verantwortlich für die Definition von Screening-Standards, die Festlegung der Risikologik, die Bewertung komplexer Treffer, die Kontrolle der Wirksamkeit des Screening-Systems und die Eskalation wesentlicher Risiken.
Entscheidungen über Sperrungen, Zahlungsverweigerungen, Meldungen an Behörden, Geschäftsbeziehungsbeendigungen oder sonstige wesentliche Maßnahmen verbleiben bei den kundenseitig zuständigen und autorisierten Stellen.
| 1st Line: S+P Screening Operations | 2nd Line: AML und Compliance | 3rd Line: Interne Revision |
|---|---|---|
| Bearbeitet definierte PEP-, Sanktions-, Embargo- und Medien-Alerts | Definiert Screening-Standards, Risikologik und Kontrollvorgaben | Prüft Design und Wirksamkeit von Screening-Prozessen |
| Stellt Kunden-, UBO- und Trefferinformationen zusammen | Bewertet komplexe, potenziell relevante und eskalierte Treffer | Prüft Governance, Nachweise und Kontrollumsetzung |
| Dokumentiert Fehlalarme nach definierten Regeln | Entscheidet über wesentliche Maßnahmen und fachliche Eskalationen | Prüft Follow-up und nachhaltige Fehlerbehebung |
| Steuert Fristen, Nachforderungen und Wiedervorlagen | Überwacht Qualität, Risiko, Kalibrierung und Systemwirksamkeit | Berichtet unabhängig über Feststellungen |
Operative Kapazität für laufende Alerts, Rescreening-Läufe, neue Sanktionspakete und temporäre Belastungsspitzen.
Sofort skalierbarKlare Bearbeitungsprozesse, Risikopriorisierung und konsequentes Fristenmanagement verhindern, dass relevante Fälle liegen bleiben.
Fristen im GriffStandardisierte Arbeitsanweisungen, Checklisten und Evidenzanforderungen sorgen für konsistente Fallakten und nachvollziehbare Entscheidungen.
KonsistentPrüfungsfähige Nachweise zu Trefferanalyse, Fehlalarmklassifizierung, Eskalationen, offenen Punkten und Bearbeitungsständen.
Weniger FindingsAML-, Compliance- und Sanktionsverantwortliche gewinnen Zeit für komplexe Treffer, Risikoanalysen, Systemkalibrierung und Überwachung.
Fokus aufs WesentlicheProjektbezogen, beim Rückstandsabbau, während eines Rescreening-Laufs oder als laufender Managed Service.
BedarfsgerechtS+P Screening Operations eignet sich insbesondere für:
S+P unterstützt bei standardisierten PEP-, Sanktions-, Embargo- und Adverse-Media-Screening-Workflows. Der konkrete Umfang richtet sich nach Ihren Systemen, Datenquellen, Arbeitsanweisungen, Risikoklassen und Kompetenzregelungen.
S+P kann offensichtlich nicht relevante Treffer nach klar dokumentierten, kundenseitig freigegebenen Regeln als Fehlalarm klassifizieren und dokumentieren. Treffer außerhalb dieser Regeln sowie komplexe, risikorelevante oder potenziell relevante Fälle werden an die zuständige Fachstelle eskaliert.
Nein. S+P trifft keine eigenständigen Entscheidungen über Vermögenssperren, Zahlungsverweigerungen, Meldungen an Behörden oder die Beendigung von Geschäftsbeziehungen. Diese Entscheidungen liegen bei den hierfür benannten und autorisierten Stellen des Kunden.
Ja. Im Rahmen eines Screening-Backlog-Projekts kann S+P offene Alerts erfassen, nach festgelegten Kriterien priorisieren, standardisierte Treffer vorbearbeiten, Fallakten vervollständigen und Bearbeitungsfortschritte transparent reporten.
Die Bearbeitung erfolgt nach abgestimmten Arbeitsanweisungen, Checklisten, Qualitätskriterien und Eskalationswegen. Je nach Serviceumfang können Vier-Augen-Prinzip, Stichproben, Qualitätskennzahlen und regelmäßige Service-Reviews vereinbart werden.
Ja. S+P arbeitet auf Basis Ihrer abgestimmten Systeme, Datenquellen, Berechtigungskonzepte und Prozessvorgaben. Die technische und organisatorische Integration wird im Service Design definiert.
Entlasten Sie Ihre AML-, Compliance- und Sanktions-Teams, reduzieren Sie offene Alerts und schaffen Sie eine belastbare, nachvollziehbare Bearbeitungsorganisation für PEP-, Sanktions-, Embargo- und Adverse-Media-Checks. Im Erstgespräch analysieren wir Alert-Volumina, Screening-Arten, Rückstände, Systeme, Datenqualität, Bearbeitungsfristen und gewünschte Service Levels — anschließend erhalten Sie ein passendes Modell, vom temporären Flex Pool bis zum laufenden Managed Screening Service.
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