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Compliance Technology Services

RegTech regulatorisch wirksam implementieren und operativ beherrschen

Compliance-Technologie entfaltet ihren Nutzen nicht durch Installation und Schnittstellen, sondern durch fachliche Konfiguration, belastbare Daten, wirksame Tests und konsequenten Betrieb.

S+P Compliance unterstützt Finanzunternehmen herstellerunabhängig bei Einführung, Optimierung und Betrieb von KYC-, Screening-, Monitoring-, Case-Management- und GRC-Systemen. Wir verbinden regulatorische Fachkonzeption, Prozessdesign, Datenqualität, Testfachlichkeit und Managed Operations. Von der Kundenrisikoklassifizierung über Sanktions- und Adverse-Media-Screening bis zu DORA-Registern, Maßnahmenmanagement und Reporting wird aus Compliance-Technologie ein belastbarer, prüfungsfähiger Betriebsprozess.

Direkt zu den Leistungsfeldern

Was Sie erhalten

  • Herstellerunabhängige Fach- und Prozessberatung
  • Rulebook, Szenarien, Schwellenwerte und Alert-Workflows
  • Datenqualität, Testkonzepte, Evidenzen und Audit Readiness
  • Managed Operations für den laufenden Betrieb
§ 6 GwG § 25h KWG § 80 WpHG MaRisk AT 7.2 DORA Art. 6

Prüfungssicher für BaFin und Abschlussprüfer

Verantwortungsabgrenzung: Fachlichkeit und Technik

Was S+P übernimmt

  • Regulatorische Fachkonzeption und Zielprozessdesign
  • Fachliches Datenmodell, Mapping-Anforderungen und Datenqualitätsregeln
  • Rulebook, Szenarien und Schwellenwerte fachlich vorbereiten und kalibrieren
  • Testkonzept, Testfälle und Unterstützung bei der Fachabnahme
  • Operative Bearbeitung im Managed-Operations-Modell

Was bei Institut, IT und Anbieter bleibt

  • Technische Systemkonfiguration und Administration durch autorisierte Stellen
  • Schnittstellen, Datenbereitstellung, Entwicklung und technischer Betrieb
  • Genehmigung wesentlicher Regeln, Szenarien und Änderungen
  • Entscheidung über Verdachtsmeldungen, Sanktionssperren und regulatorische Meldungen
  • Unabhängige Überwachung durch die Kontrollfunktion und Prüfung durch die Interne Revision

S+P spezifiziert, testet und betreibt fachlich. Die technische Umsetzung und die regulatorische Entscheidung verbleiben beim Institut und seinen autorisierten Dienstleistern.

Warum Technologie allein keine Compliance herstellt

Systeme werden ausgewählt, eingeführt und abgenommen — und liefern dennoch keine belastbare Wirkung. Der Grund liegt selten in der Software. Er liegt in Szenarien, die nie an das eigene Geschäftsmodell angepasst wurden, in Schwellenwerten aus der Standardauslieferung, in Datenfeldern, die niemand fachlich zugeordnet hat, und in Workflows, die keine Entscheidungslogik abbilden.

Die Folge sind Alert-Volumen jenseits der Bearbeitungskapazität, hohe False-Positive-Quoten, unvollständige Fallakten und Kontrollnachweise, die im Prüfungsfall nicht tragen. Aufsicht und Abschlussprüfer fragen nicht, welches System eingesetzt wird, sondern ob dessen Konfiguration zur Risikosituation passt, ob sie dokumentiert und regelmäßig überprüft wurde und ob die Ergebnisse nachvollziehbar bearbeitet werden.

S+P setzt genau an dieser Schnittstelle an: Wir übersetzen regulatorische Anforderungen in fachliche Spezifikationen, machen Konfigurationsentscheidungen begründbar, belegen ihre Wirksamkeit durch Tests und Backtesting und übernehmen auf Wunsch die laufende Bearbeitung. Die technische Plattform bleibt dabei Sache des Instituts und seiner Provider.

Typische Ausgangslagen

Sechs Situationen, in denen fachliche Unterstützung mehr bewirkt als zusätzliche Technik.

Alert-Flut nach dem Go-live

Das System läuft, produziert aber ein Vielfaches der erwarteten Treffer. Die Bearbeitung bindet das gesamte Team, ohne dass die Trefferqualität steigt. Ursache sind meist ungeprüfte Standardparameter. Erforderlich ist eine Kalibrierung entlang der eigenen Risikoanalyse.

Datenmodell ohne fachliche Zuordnung

Felder wurden technisch befüllt, ohne dass die fachliche Bedeutung festgelegt ist. Auswertungen widersprechen sich, Migrationen erzeugen Lücken. Ohne dokumentiertes Mapping bleibt jede Datenqualitätskennzahl angreifbar. Fachliche Definition geht der technischen Umsetzung voraus.

Abnahme ohne belastbare Tests

Die Einführung wurde abgeschlossen, ein fachliches Testkonzept liegt jedoch nicht vor. Ob Regeln greifen und Grenzfälle erkannt werden, ist unbelegt. In der Prüfung fehlt der Nachweis der Wirksamkeit. Testfälle und Abnahmedokumentation lassen sich nachträglich aufbauen.

Migration mit offenem Altbestand

Beim Systemwechsel wird der Bestand übernommen, ohne ihn zu bereinigen. Alte Lücken wandern mit und werden im neuen System sichtbar. Der Nachweis der Bestandsqualität fehlt zum Stichtag. Migrationskonzept und Bereinigung gehören zusammen geplant.

Werkzeug ohne Prozess

Eine GRC- oder Registerlösung ist lizenziert, aber niemand ist für Pflege, Freigabe und Kontrolle benannt. Inhalte veralten zwischen den Stichtagen. Das Werkzeug ersetzt keine Zuständigkeit. Rollen, Freigaben und Taktung müssen definiert sein.

Feststellungen zur Systemnutzung

Prüfer beanstanden nicht die Software, sondern fehlende Begründung der Parameter, unvollständige Fallakten oder nicht nachvollziehbare Freigaben. Die Behebung erfordert fachliche Dokumentation und Nacharbeit am Bestand. Beides lässt sich strukturiert abarbeiten.

Leistungsfelder

Sechs Technologiebereiche, einzeln oder kombiniert beauftragbar.

KYC und Customer Lifecycle Management

Fachliche Implementierung von Onboarding, Risikoklassifizierung, Reviews und KYC-Case-Management.

  • KYC-Zielprozess und Target Operating Model
  • Kunden- und UBO-Datenmodell mit fachlichem Mapping
  • Risikoklassen, Review-Zyklen und Trigger Events
  • CDD- und EDD-Workflows mit Entscheidungslogik
  • Dokumenten- und Evidenzanforderungen je Risikoklasse
  • Rollen, Berechtigungen und Freigabegrenzen
  • Backlog-Migration und Datenbereinigung
  • Testkonzept, Testfälle und Quality Assurance
  • Managed KYC Operations im laufenden Betrieb

PEP-, Sanktions- und Adverse-Media-Screening

Fachliche Einbettung von Screening-Technologie in KYC-, AML-, Zahlungs- und Third-Party-Prozesse.

  • Screening-Policy und Screening-Matrix
  • Definition zu prüfender Personengruppen und Gegenparteien
  • Matching- und Tuning-Anforderungen fachlich spezifizieren
  • Risiko- und Priorisierungslogik für Treffer
  • Regeln zur Behandlung von Fehltreffern und Eskalationsmatrix
  • Adverse-Media-Kategorien und Rechercheleitfäden
  • Batch-Screening und ereignisbezogenes Rescreening
  • Dokumentations- und Evidenzmodell
  • Quality Assurance und Backlog-Remediation

Die Entscheidung über eine Sanktionssperre, die Beendigung einer Geschäftsbeziehung sowie über Meldungen an zuständige Behörden trifft ausschließlich die autorisierte Stelle des Instituts. S+P bereitet Treffer, Nachweise und Fallakten auf.

Transaktionsmonitoring und AML-Case-Management

Konzeption, Kalibrierung, Testung und operative Nutzung von Monitoring- und Fallbearbeitungssystemen.

  • Risikoanalyse als Grundlage für den Szenariokatalog
  • Fachliches Rulebook und Szenariodokumentation
  • Schwellenwerte, Segmentierung und Kundenprofile
  • Alert-Priorisierung und Definition von Falltypen
  • Bearbeitungsleitfäden und Untersuchungslogik
  • Eskalationsprozess bis zur Entscheidungsvorlage
  • Backtesting und Wirksamkeitsanalyse
  • Analyse von Fehltreffern und Qualitätssicherung
  • Management- und Compliance-Reporting

Die Entscheidung über eine Verdachtsmeldung nach § 43 GwG verbleibt bei der hierfür autorisierten Stelle des Instituts. Szenarien, Schwellenwerte und wesentliche Änderungen werden von S+P fachlich vorbereitet und vom Institut genehmigt.

Payment Screening und Fraud Technology

Fachliche Integration von Zahlungs-Screening, Fraud Monitoring und zeitkritischer Fallbearbeitung.

  • Prozessdesign für Zahlungs-Screening im Durchlauf
  • Sanktions- und Gegenparteiprüfung im Zahlungsverkehr
  • Fraud-Alert- und Case-Management-Workflows
  • Workflow für die Empfängerüberprüfung bei Überweisungen
  • Triage und Eskalation zeitkritischer Vorgänge
  • Fallakten, Nachweise und Kundenkommunikation
  • Datenqualität in Zahlungs- und Fraud-Prozessen
  • Testkonzepte und Wirksamkeitsanalyse
  • Managed Fraud Operations im laufenden Betrieb

DORA, GRC und Third-Party Technology

Fachliche Nutzung von Register-, Risiko- und Maßnahmenmanagement-Lösungen.

  • Informationsregister und zugehöriges Datenmodell
  • Erfassung von IKT-Drittdienstleistern und Vertragsdaten
  • Kontroll-, Incident-, Test- und Evidenzregister
  • Maßnahmenmanagement mit definierten Abschlusskriterien
  • Risiko-, Kontroll- und Registerworkflows
  • Rollen, Freigaben und Berichtsstrukturen
  • Datenbereinigung und Migration bestehender Register
  • Audit Readiness und Aufbereitung von Prüfungsunterlagen
  • Managed Evidence Operations für die laufende Pflege

WpHG, MiFID II und Regulatory Reporting

Fachliche Umsetzung von Wertpapier- und Meldeprozessen in den eingesetzten Systemen.

  • Kundenklassifizierung und zugehörige Nachweisführung
  • Geeignetheits- und Angemessenheitsprozesse
  • Erfassung und Aktualisierung von Nachhaltigkeitspräferenzen
  • Zielmarkt- und Produktgovernance-Daten
  • Aufzeichnungs- und Evidenzmanagement
  • Fehler- und Rejectmanagement im MiFIR-Reporting
  • Datenqualitätskontrollen und Abstimmung der Bestände
  • Reporting- und Kontrollworkflows
  • Audit Readiness für WpHG- und Meldewesenprüfungen

Arbeitsweise

Herstellerunabhängig

Wir vertreten keine Plattform und erhalten keine Vergütung von Anbietern. Unsere Empfehlung richtet sich nach Anforderung und Risikoprofil.

Fachlich, nicht technisch

Wir spezifizieren, testen und betreiben fachlich. Systemadministration und Entwicklung bleiben bei Ihren autorisierten Stellen.

Nachweisorientiert

Jede Konfigurationsentscheidung wird begründet, dokumentiert und durch Tests oder Backtesting belegt.

Betriebsfähig

Konzepte enden nicht mit dem Go-live. Auf Wunsch übernehmen wir die laufende Bearbeitung mit vereinbarten Kennzahlen.

S+P arbeitet in bestehenden wie neu einzuführenden Systemlandschaften, unabhängig davon, ob die Plattform im Haus, in der Cloud oder durch einen spezialisierten Anbieter betrieben wird. Werden Produkt- oder Unternehmensnamen genannt, dient dies ausschließlich der Beschreibung möglicher Systemumgebungen. S+P ist herstellerunabhängig; eine Partnerschaft, Zertifizierung oder Beauftragung durch die genannten Anbieter ist damit nicht verbunden, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart und veröffentlicht wurde.

Vier Einsatzmodelle

Abhängig davon, wo Ihr Vorhaben steht.

Projekt

Readiness Assessment

Vor Toolauswahl oder Systemwechsel: Ist-Aufnahme von Prozessen, Daten und Governance, Gap-Analyse, Zielbild, Auswahlkriterien und Umsetzungsroadmap mit Aufwandsschätzung.

Transformation

Implementation Office

Während Einführung oder Migration: Fachkonzept, Target Operating Model, Datenmigrationskonzept, Rulebook, Testkonzept, Schulungsunterlagen und Go-live-Readiness.

Auf Zeit

Optimisation

Für installierte, aber nicht wirksam genutzte Systeme: Analyse von Alert-Volumen und Fehltreffern, Kalibrierung, Fallaktenreview, Backtesting und Maßnahmenplan mit Kennzahlen.

Laufend

Managed Operations

Nach dem Go-live: KYC-, Alert-, Screening-, Fraud- und Evidence-Operations mit Fallaktenführung, Backlog-Abbau, Qualitätssicherung und vereinbarter Berichterstattung.

So gehen wir vor

  1. 1

    Aufnahme

    Erhebung von Prozessen, Systemen, Datenlage, Rollen und offenen Feststellungen einschließlich vorhandener Dokumentation.

  2. 2

    Fachkonzept

    Zielprozess, Datenmodell, Rulebook und Kontrolllogik werden festgelegt und mit den Fachfunktionen abgestimmt.

  3. 3

    Test und Abnahme

    Testfälle werden erstellt, durchgeführt und dokumentiert; Abweichungen fließen in die Nachschärfung der Spezifikation.

  4. 4

    Betrieb

    Übergang in den Regelbetrieb mit Arbeitsanweisungen, Kennzahlen, Qualitätssicherung und regelmäßiger Überprüfung.

Implementierung und Betrieb: wer macht was

Compliance-Tech-Projekte scheitern selten an fehlender Technik, sondern an unklarer Zuordnung von Verantwortung. Fachkonzeption, technische Umsetzung, Genehmigung und unabhängige Überwachung sind unterschiedliche Rollen und dürfen nicht in einer Hand zusammenfallen.

Die folgende Übersicht zeigt die Aufteilung für sechs zentrale Leistungsbereiche. Sie bildet zugleich die Grundlage für die vertragliche Kompetenzordnung.

LeistungsbereichS+PInstitut, IT-Provider und Anbieter
Fachkonzeption und Zielprozess Erstellt Konzept, Zielprozess und Operating Model Liefert Anforderungen, entscheidet über Rollen und genehmigt das Zielbild
Datenmodell und Mapping Definiert die fachliche Bedeutung der Felder und Qualitätsregeln Stellt Schnittstellen, Datenbereitstellung und technische Umsetzung
Rulebook, Szenarien, Schwellenwerte Bereitet fachlich vor, kalibriert und dokumentiert die Begründung Genehmigt wesentliche Regeln und jede spätere Änderung
Systemkonfiguration Liefert fachliche Spezifikation, Testfälle und Abnahmeunterstützung Führt die technische Konfiguration durch autorisierte Administratoren aus
Operativer Betrieb Übernimmt Managed Operations in der ersten Verteidigungslinie Trifft Fachentscheidungen, Meldungen und Eskalationen
Überwachung und Prüfung Stellt Daten, Kennzahlen und Evidenzen bereit Kontrollfunktion überwacht unabhängig, Interne Revision prüft

Nutzen für Ihr Institut

Beherrschbares Alert-Volumen

Kalibrierte Szenarien senken Fehltreffer und machen Kapazitätsplanung möglich.

Wirksamkeit

Begründete Parameter

Jede Konfigurationsentscheidung ist dokumentiert und gegenüber Prüfern belegbar.

Nachweis

Belastbare Abnahme

Testkonzept und Testfälle machen die Fachabnahme überprüfbar statt formal.

Qualität

Saubere Datenbasis

Fachliches Mapping und Bereinigung machen Kennzahlen und Meldungen verlässlich.

Daten

Kürzere Umsetzungszeit

Fachkonzept und Testfälle liegen vor, bevor die technische Umsetzung startet.

Tempo

Klare Linientrennung

Fachliche Vorbereitung, Genehmigung und unabhängige Überwachung bleiben getrennt.

Governance

Für wen sich das Angebot eignet

  • Kreditinstitute nach KWG
  • Wertpapierinstitute nach WpIG
  • Zahlungs- und E-Geld-Institute
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften
  • Auslandsbanken mit deutscher Niederlassung
  • Kryptoverwahrer und Kryptodienstleister
  • FinTechs und Embedded-Finance-Anbieter
  • Leasing- und Factoringgesellschaften
  • Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz

Weitere S+P-Leistungen

S+P 1st Line Services

Der Überblick über alle operativen Services der ersten Verteidigungslinie.

Zum Hub 1st Line Services

KYC Operations

Kundenakten vollständig führen, Reviews bearbeiten und Nachweise dokumentieren.

Zu KYC Operations

KYC Remediation

Befristete Aufarbeitung von Rückständen und Feststellungen im Kundenbestand.

Zu KYC Remediation

AML Operations

Alerts vorbearbeiten, Fallakten strukturieren und Wiedervorlagen fristgerecht steuern.

Zu AML Operations

Screening Operations

Treffer aus Sanktions-, PEP- und Embargolisten sichten, zuordnen und dokumentieren.

Zu Screening Operations

DORA Register Operations

Informationsregister pflegen, Verträge nachhalten und Nachweise prüfungsfest ablegen.

Zu DORA Register Operations

Three-Lines-Modell

Die fachliche Einordnung, wie sich erste, zweite und dritte Verteidigungslinie abgrenzen.

Zur fachlichen Einordnung

Häufige Fragen

Übernimmt S+P die technische Konfiguration unserer Systeme?

Nein. S+P liefert die fachliche Spezifikation, Testfälle und Abnahmeunterstützung. Die technische Konfiguration, Administration, Schnittstellenentwicklung und der technische Betrieb liegen bei den autorisierten Stellen des Instituts, bei Ihrem IT-Provider oder beim Softwareanbieter. Diese Trennung ist gewollt und wird vertraglich festgehalten.

Ist S+P Partner oder Vertriebspartner bestimmter Anbieter?

S+P arbeitet herstellerunabhängig, vertritt keine Plattform und erhält keine Vergütung von Softwareanbietern. Werden Produkt- oder Unternehmensnamen genannt, beschreibt dies mögliche Systemumgebungen und begründet keine Partnerschaft, Zertifizierung oder Beauftragung durch die genannten Anbieter, sofern eine solche nicht ausdrücklich vereinbart und veröffentlicht wurde.

Wer entscheidet über Verdachtsmeldungen und Sanktionssperren?

Diese Entscheidungen verbleiben ausschließlich bei den hierfür autorisierten Stellen des Instituts. Das gilt ebenso für die Beendigung von Geschäftsbeziehungen und für regulatorische Meldungen. S+P bereitet Treffer und Sachverhalte auf, dokumentiert sie vollständig und legt sie entscheidungsreif vor.

Legt S+P Szenarien und Schwellenwerte eigenständig fest?

S+P bereitet Szenarien, Segmentierungen und Schwellenwerte fachlich vor, kalibriert sie anhand der Risikoanalyse und dokumentiert die Begründung. Die Genehmigung wesentlicher Regeln und jeder späteren Änderung erfolgt durch das Institut. Damit bleibt die Verantwortung für den Kontrollrahmen dort, wo sie regulatorisch hingehört.

Wie fügt sich Managed Operations in das Three-Lines-Modell ein?

Managed Operations ist eine Leistung der ersten Verteidigungslinie: Bearbeitung nach dem Rulebook des Instituts, ohne eigene Entscheidungskompetenz. Übernimmt S+P zusätzlich eine ausgelagerte Kontrollfunktion, werden Teams, Rollen, Berechtigungen und Berichtswege getrennt, damit die unabhängige Überwachung gewahrt bleibt.

Wann ist ein Readiness Assessment sinnvoll?

Vor einer Toolauswahl, vor einem Systemwechsel und immer dann, wenn ein bestehendes System nicht die erwartete Wirkung zeigt. Das Assessment schafft eine belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen und verhindert, dass fachliche Anforderungen erst während der Einführung entstehen.

Technologie ist nicht gleich Compliance.

S+P Compliance sorgt dafür, dass Systeme, Daten, Prozesse, Rollen und Kontrollen zusammenwirken — nachvollziehbar, risikoorientiert und prüfungsfähig. Von der Fachkonzeption über Test und Abnahme bis zum laufenden Betrieb, herstellerunabhängig und mit klarer Trennung zwischen fachlicher Vorbereitung, Genehmigung und unabhängiger Überwachung.

RegTech regulatorisch wirksam implementieren und operativ beherrschen