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1st Line Services

Third-Party Operations: Drittparteien zentral steuern, Abhängigkeiten transparent machen

Finanzunternehmen sind zunehmend von externen Dienstleistern abhängig. IKT-Provider, Cloud-Anbieter, Softwareunternehmen, Berater, Datenlieferanten, Zahlungsdienstleister, Marktinfrastrukturen, Vertriebs- und Backoffice-Partner sowie konzerninterne Servicegesellschaften unterstützen heute wesentliche Geschäfts- und Kontrollprozesse.

Mit S+P Third-Party Operations schaffen Sie eine operative Grundlage für ein integriertes Drittparteienmanagement. S+P unterstützt bei der Erfassung und Pflege von Dienstleisterbeziehungen, Verträgen, Leistungen, Risiken, Kontrollen, Subunternehmern, Fristen, Nachweisen und Maßnahmen. Das Angebot verbindet klassische Auslagerungssteuerung mit DORA-IKT-Drittparteienmanagement und bereitet Ihre Organisation auf einen ganzheitlichen Third-Party-Risk-Management-Ansatz vor.

  • IKT- und Nicht-IKT-Drittparteien zentral erfassen und steuern
  • Verträge, Leistungen, Risiken, Kritikalitäten und Abhängigkeiten dokumentieren
  • Subunternehmer, Datenstandorte, Kontrollnachweise und Fristen nachhalten
  • Dienstleisterrisiken, offene Maßnahmen und Evidenzen für Management aufbereiten
Entwickelt für die Anforderungen von DORA MaRisk AT 9 § 25b KWG EBA-Leitlinien WpI MaRisk Prüfungssicher für BaFin und Abschlussprüfer

Klare Verantwortungsabgrenzung: S+P übernimmt die operative Pflege, Nachhaltung und Dokumentation von Third-Party-Informationen. Risikoanalyse, Wesentlichkeits- und Kritikalitätsbewertung, Vertragsfreigabe, strategische Dienstleisterentscheidungen und unabhängige Überwachung verbleiben bei den zuständigen Fach- und Kontrollfunktionen des Kunden.

Warum Third-Party Management neu gedacht werden muss

Klassische Auslagerungsregister erfassen häufig nur solche Dienstleisterbeziehungen, die ausdrücklich als Auslagerung eingestuft wurden. In der Praxis entstehen Risiken jedoch auch aus weiteren externen Abhängigkeiten: Cloud-Services, Software-as-a-Service, Datenanbieter, Payment-Provider, Vertriebsplattformen, Beratungsleistungen, Marktinfrastrukturen, operative Dienstleister und konzerninterne Servicegesellschaften.

Der regulatorische Rahmen wird erweitert

Die EBA hat am 8. Juli 2025 ein Konsultationspapier zu Leitlinien für das solide Management von Drittparteienrisiken veröffentlicht (EBA/CP/2025/12); die Konsultation endete am 8. Oktober 2025. Die Leitlinien sollen die EBA-Outsourcing-Leitlinien von 2019 ablösen und gehen über klassische Auslagerungen hinaus: Erfasst werden Vereinbarungen, bei denen Dienstleister Funktionen wiederkehrend erbringen oder unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf Nicht-IKT-Dienstleistungen — IKT-Drittparteien bleiben im Anwendungsbereich von DORA. Vorgesehen ist eine Umsetzung nach dem Grundsatz „comply or explain“ mit einem Übergangszeitraum von zwei Jahren.

Stand dieser Seite: Die Leitlinien liegen weiterhin im Entwurf vor. Die endgültige Fassung und der Anwendungszeitpunkt sind maßgeblich.

DORA bildet bereits einen umfassenden Rahmen für IKT-Drittparteien. Für Nicht-IKT-Dienstleister zielt der EBA-Ansatz auf vergleichbare Transparenz, Governance, Vertragsqualität, Risikobewertung, Überwachung und Exit-Fähigkeit ab. S+P unterstützt Sie dabei, diese Informationen nicht nur konzeptionell zu erfassen, sondern im laufenden Betrieb vollständig, aktuell und prüfungsfähig zu steuern.

Typische Herausforderungen im Drittparteienmanagement

Unterschiedliche Register und Datenstände

IKT-Drittanbieter, Auslagerungen, sonstige Dienstleister, Lieferanten, Berater und konzerninterne Leistungen werden häufig in getrennten Registern oder Listen geführt. Dadurch entstehen Lücken und Mehrfachpflege.

Fehlende Transparenz über Abhängigkeiten

Oft ist nicht vollständig sichtbar, welche Prozesse, Produkte, Kundenservices oder kritischen Funktionen von welchem Dienstleister abhängen. Besonders bei komplexen Serviceketten und Subunternehmern entstehen Risiken.

Unklare Abgrenzung zur Auslagerung

Nicht jede externe Leistungsbeziehung ist eine regulatorische Auslagerung. Sie kann dennoch wesentliche operationelle, rechtliche, finanzielle, Datenschutz-, Informationssicherheits- oder Reputationsrisiken erzeugen.

Vertrags- und Evidenzlücken

Verträge, Leistungsbeschreibungen, SLA, Prüfungsrechte, Kontrollnachweise, Zertifikate, Datenschutzunterlagen, Informationssicherheitsnachweise und Exit-Informationen liegen häufig nicht vollständig oder nicht zentral vor.

Nicht nachgehaltene Subunternehmer

Drittanbieter nutzen häufig weitere Dienstleister. Ohne Transparenz über Subunternehmer, Datenverarbeitung, Standorte und Kontrollketten bleiben Lieferkettenrisiken unvollständig bewertet.

Hoher Fristen- und Review-Aufwand

Vertragsverlängerungen, Risikoanalysen, Dienstleisterreviews, Zertifikate, Audits, Kontrollnachweise, Notfalltests und Exit-Plan-Reviews müssen fortlaufend nachgehalten werden.

Unsere Third-Party Operations Services

Acht Bausteine — vom integrierten Register bis zu Exit- und Resilienz-Evidenzen.

Integriertes Third-Party Register

Aufbau, Pflege und Konsolidierung eines zentralen Third-Party-Registers.

  • Erfassung von IKT- und Nicht-IKT-Drittparteien
  • Pflege von Dienstleisterstammdaten und Ansprechpartnern
  • Erfassung konzerninterner Leistungsbeziehungen
  • Zuordnung zu Vertragsbeziehungen, Leistungen und Prozessen
  • Kennzeichnung von Auslagerungen, IKT-Services und sonstigen Drittparteien
  • Erfassung von Dienstleisterkategorien und Leistungsarten
  • Dokumentation von Datenquellen und Evidenzen
  • Bearbeitung von Datenlücken und Dubletten

Vertrags- und Leistungsmanagement

Operative Pflege von Vertrags- und Leistungsinformationen.

  • Erfassung von Vertragsparteien, Vertragsnummern und Laufzeiten
  • Pflege von Leistungsbeschreibungen, SLA und Serviceanhängen
  • Dokumentation von Vertragsänderungen, Nachträgen und Verlängerungen
  • Nachhaltung von Kündigungsfristen und Review-Terminen
  • Zuordnung von Verträgen zu Dienstleistern, Leistungen und Prozessen
  • Pflege von Kosten- oder Vertragswertinformationen nach Kundenvorgabe
  • Strukturierte Ablage von Verträgen und Nachweisen
  • Dokumentation offener Unterlagen und fehlender Vertragsbestandteile

Kritikalität, Abhängigkeiten und Funktionen

Operative Dokumentation von Abhängigkeiten zwischen Drittparteien, Services und Funktionen.

  • Zuordnung von Drittanbieterleistungen zu Geschäfts- und IKT-Funktionen
  • Erfassung unterstützter Produkte, Prozesse und Kundendienste
  • Dokumentation bestehender Kritikalitäts- und Wesentlichkeitseinstufungen
  • Pflege von Informationen zu Abhängigkeiten und Serviceketten
  • Kennzeichnung kritischer oder wichtiger Funktionen nach Kundenvorgabe
  • Dokumentation von Single Points of Failure
  • Nachhaltung offener Klassifizierungen und Bewertungen
  • Aufbereitung von Informationen für Risiko- und Exit-Bewertungen

Wichtiger Hinweis: Die fachliche Bewertung von Kritikalität, Wesentlichkeit und Drittparteienrisiken sowie die Entscheidung über Risikoakzeptanz verbleiben bei den zuständigen Stellen des Kunden.

Subunternehmer- und Lieferkettenmanagement

Operative Transparenz über Subunternehmer und weitere Dienstleisterketten.

  • Erfassung von Subunternehmern und Unterauslagerungen
  • Zuordnung zu Hauptdienstleistern, Leistungen und Funktionen
  • Pflege von Informationen zu Serviceerbringung und Datenverarbeitung
  • Erfassung bekannter Datenstandorte
  • Dokumentation von Unterauftragnehmerketten nach Kundenvorgabe
  • Nachhaltung von Änderungen in der Lieferkette
  • Pflege von Zustimmungsvorbehalten und Informationspflichten
  • Nachforderung fehlender Nachweise und Informationen

Due-Diligence- und Onboarding-Operations

Operative Vorbereitung und Dokumentation von Third-Party-Onboarding-Prozessen.

  • Anlage neuer Dienstleisterakten
  • Einholung und Strukturierung definierter Due-Diligence-Unterlagen
  • Nachhaltung von Fragebögen, Selbstauskünften und Nachweisen
  • Dokumentation von Zertifikaten, Prüfberichten und Policen
  • Pflege von Onboarding-Checklisten
  • Nachforderung fehlender Informationen
  • Vorbereitung von Unterlagen für Risiko-, Datenschutz-, Informationssicherheits- und Fachbereichsbewertungen
  • Dokumentation von Freigabestatus und offenen Punkten

Kontroll-, Review- und Evidenzmanagement

Laufende operative Nachhaltung von Dienstleisterkontrollen und Reviews.

  • Pflege von Review- und Kontrollkalendern
  • Nachhaltung von Dienstleisterreviews und Auditterminen
  • Einholung von SLA-Reports, Zertifikaten und Prüfberichten
  • Dokumentation von Kontrollhandlungen und Ergebnissen
  • Pflege von Review-Protokollen und Maßnahmen
  • Fristenmanagement für Nachweise, Audits und Zertifikate
  • Eskalation überfälliger oder unvollständiger Informationen
  • Aufbereitung von Review- und Evidenzübersichten

Third-Party Risk Actions und Maßnahmen

Operative Steuerung von Maßnahmen aus Reviews, Audits, Risikoanalysen und Dienstleisterkontrollen.

  • Anlage und Pflege von Maßnahmen
  • Zuordnung von Verantwortlichkeiten, Prioritäten und Zielterminen
  • Nachhaltung von Statusupdates und Nachweisen
  • Dokumentation von Fortschritt und Restrisiken
  • Eskalation überfälliger Maßnahmen
  • Vorbereitung von Management-Reports
  • Unterstützung bei Closing-Kriterien und Evidenzen
  • Pflege eines Third-Party-Findings-Registers

Exit- und Resilience-Evidenzen

Operative Pflege von Informationen für Exit-Planung, Notfallsteuerung und Resilienz.

  • Pflege definierter Exit- und Substitutionsinformationen
  • Dokumentation von Verantwortlichkeiten und Entscheidungswegen
  • Nachhaltung von Exit-Plan-Review-Terminen
  • Strukturierte Ablage von Notfall- und Wiederanlaufinformationen
  • Pflege von Abhängigkeits- und Übergangslisten
  • Einholung definierter Test- und Kontrollnachweise
  • Dokumentation offener Exit- oder Resilienzpunkte
  • Aufbereitung von Informationen für Risiko- und Managemententscheidungen

Third-Party Management als integrierten Betrieb aufbauen

Alle relevanten Dienstleister sichtbar machen

S+P führt IKT- und Nicht-IKT-Drittparteien, Auslagerungen, konzerninterne Services und weitere relevante Dienstleisterbeziehungen in einer abgestimmten Datenstruktur zusammen.

Abhängigkeiten nachvollziehbar dokumentieren

Leistungen werden mit Prozessen, Funktionen, Produkten, Daten, Standorten, Subunternehmern und Verantwortlichkeiten verknüpft. Dadurch werden Konzentrationen und kritische Abhängigkeiten sichtbar.

Reviews und Nachweise konsequent steuern

Dienstleisterreviews, Zertifikate, Audits, SLA-Reports, Sicherheitsnachweise, Vertragsfristen und Maßnahmen werden mit klaren Wiedervorlagen und Eskalationsregeln nachgehalten.

Management-Transparenz schaffen

Sie erhalten aktuelle Informationen zu Drittparteienbestand, kritischen Dienstleistungen, offenen Risikoanalysen, Datenlücken, Fristen, Maßnahmen und Eskalationen.

Flexible Einsatzmodelle

Fünf Zuschnitte — von der Registerkonsolidierung bis zur Transformation.

Konsolidierung

Third-Party Register Consolidation

Geeignet für Unternehmen, die DORA-Informationsregister, Auslagerungsregister, Lieferantenlisten und weitere Dienstleisterdaten in eine einheitliche Struktur überführen möchten.

Remediation

Third-Party Data Remediation

Geeignet bei unvollständigen Dienstleisterakten, fehlenden Verträgen, Datenlücken, unklaren Subunternehmern, überfälligen Reviews oder Prüfungsfeststellungen.

Onboarding

Third-Party Onboarding Support

Geeignet bei hoher Beschaffungsaktivität, Cloud-Transformationen, neuen Produkten, neuen Dienstleisterbeziehungen oder Reorganisationen.

Laufend

Managed Third-Party Operations

Geeignet für Unternehmen, die Registerpflege, Vertragsnachhaltung, Evidenzsteuerung, Reviews, Fristen und Maßnahmen dauerhaft auslagern möchten.

Transformation

Third-Party Transformation

Geeignet zur Vorbereitung auf einen erweiterten Third-Party-Risk-Management-Ansatz, zur Harmonisierung von IKT- und Nicht-IKT-Drittparteienmanagement oder zur Umstellung auf neue Registermodelle.

Noch unklar, wo Sie starten?

Wir sichten Register, Verträge und Datenquellen und schlagen ein passendes Zielmodell vor.

So funktioniert die Zusammenarbeit

Vier Schritte vom Landscape Assessment bis zum laufenden Betrieb.

  1. 1

    Third-Party Landscape Assessment

    Wir analysieren Ihre bestehenden Dienstleisterregister, Auslagerungen, IKT-Provider, Verträge, Datenquellen, Systeme, Rollen, Fristen, Kontrollprozesse und offenen Punkte.

  2. 2

    Register- und Service-Design

    Gemeinsam definieren wir Datenmodell, Dienstleisterkategorien, Leistungsarten, Datenfelder, Rollen, Qualitätskriterien, Review-Prozesse, Eskalationen, Reporting und Service Levels.

  3. 3

    Onboarding und Datenkonsolidierung

    S+P konsolidiert die vereinbarten Datenquellen, strukturiert Dienstleisterakten, ergänzt fehlende Informationen und überführt Register- sowie Evidenzdaten in den abgestimmten Zielprozess.

  4. 4

    Laufende Third-Party Operations

    S+P pflegt die vereinbarten Registerdaten, verfolgt Fristen, Nachweise, Reviews und Maßnahmen nach und liefert regelmäßige Informationen zu Bestand, Risiken, Datenqualität und Eskalationen.

Klare Trennung von 1st Line und 2nd Line

S+P Third-Party Operations ist als operative Leistung der ersten Verteidigungslinie ausgestaltet: definierte Register-, Dokumentations-, Nachforderungs-, Review- und Fristenaufgaben nach Ihren Vorgaben.

Die zuständigen Fachbereiche, Beschaffung, Auslagerungsmanagement, Informationssicherheit, Datenschutz, Risiko- und Compliance-Funktionen definieren Anforderungen, bewerten Risiken, genehmigen Verträge und steuern wesentliche Drittparteienrisiken.

Die Interne Revision prüft unabhängig, ob Third-Party Governance, Prozesse, Register, Kontrollen und Nachweise angemessen ausgestaltet und wirksam umgesetzt sind.

1st Line: S+P Third-Party Operations Fach- und Kontrollfunktionen 3rd Line: Interne Revision
Pflegt Third-Party Register, Vertrags- und Leistungsdaten Definieren Standards, Datenmodell und Kontrollanforderungen Prüft Governance, Register und Kontrollwirksamkeit
Steuert Fristen, Reviews, Nachforderungen und Evidenzen Bewerten Risiken, Kritikalität und Wesentlichkeit Prüft Dokumentation, Prozesse und Maßnahmen
Dokumentiert Abhängigkeiten, Subunternehmer und offene Punkte Genehmigen Verträge, Ausnahmen und Risikoakzeptanzen Bewertet nachhaltige Fehlerbehebung
Bereitet Statusreports und Managementinformationen vor Überwachen Drittparteienrisiken und Eskalationen Berichtet unabhängig über Feststellungen

Ihr Nutzen mit S+P Third-Party Operations

Ein vollständiger Überblick

Transparenz über IKT- und Nicht-IKT-Drittparteien, Auslagerungen, Verträge, Leistungen, Abhängigkeiten, Subunternehmer und Kontrollnachweise.

Ein Register

Weniger Medienbrüche

Statt getrennter Listen für Einkauf, IT, Auslagerungen, Datenschutz und Risikomanagement entsteht eine abgestimmte Datenbasis.

Keine Doppelpflege

Bessere Fristen- und Review-Steuerung

Verträge, Zertifikate, Audits, Reviews, Sicherheitsnachweise und Maßnahmen werden konsequent nachgehalten.

Nichts läuft aus

Prüfungsfähige Evidenzen

Drittparteieninformationen, Verträge, Risikoanalysen, Kontrollen, Nachweise und Maßnahmen sind strukturiert dokumentiert.

Weniger Findings

Vorbereitung auf erweiterte Erwartungen

Die EBA-Entwürfe erweitern den Blick auf wiederkehrende Drittparteienvereinbarungen und zielen auf stärkere Harmonisierung mit DORA.

Zukunftsfest

Skalierbare Unterstützung

Bei Registerkonsolidierung, Datenbereinigung, Onboarding, Prüfungsnachbereitung oder als laufender Managed Service.

Bedarfsgerecht

Für wen eignet sich Third-Party Operations?

Der Service eignet sich insbesondere für:

  • Kreditinstitute und Spezialbanken
  • Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute
  • Wertpapierinstitute und Vermögensverwalter
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften
  • Versicherungsunternehmen und Versicherungsvermittler
  • Leasing- und Factoring-Gesellschaften
  • FinTechs mit umfangreicher SaaS-, Cloud- oder Plattformlandschaft
  • Krypto-Dienstleister und MiCA-regulierte Unternehmen
  • Unternehmen mit zahlreichen Dienstleistern oder dezentralem Dienstleistermanagement

Kombinieren Sie Third-Party Operations mit weiteren S+P Services

Häufige Fragen zu Third-Party Operations

Was ist der Unterschied zwischen Outsourcing Operations und Third-Party Operations?

Outsourcing Operations konzentriert sich auf klassische Auslagerungen und deren Register, Verträge, Risikoanalysen, Reviews und Kontrollen. Third-Party Operations erfasst zusätzlich weitere wiederkehrende externe Leistungsbeziehungen, etwa IKT-Dienstleister, Datenanbieter, SaaS-Lösungen, Berater, konzerninterne Services und sonstige Drittanbieter.

Ist jede Drittparteienbeziehung eine Auslagerung?

Nein. Nicht jede externe Dienstleistung ist eine regulatorische Auslagerung. Sie kann aber dennoch operationelle, rechtliche, Datenschutz-, Informationssicherheits-, Konzentrations- oder Reputationsrisiken auslösen. Third-Party Operations schafft Transparenz über diese Beziehungen.

Kann S+P DORA- und Nicht-IKT-Dienstleister gemeinsam steuern?

Ja. S+P kann bei einem abgestimmten, integrierten Registermodell unterstützen. DORA-spezifische Datenfelder, IKT-Drittparteien, klassische Auslagerungen und weitere Third-Party-Informationen können logisch miteinander verbunden werden.

Übernimmt S+P die Risikobewertung von Drittparteien?

S+P kann Daten, Nachweise und Informationen für Risikoanalysen strukturiert vorbereiten. Die fachliche Bewertung, Kritikalitätseinstufung, Risikoakzeptanz und Vertragsfreigabe erfolgen durch die zuständigen Stellen des Kunden.

Kann der Service dauerhaft genutzt werden?

Ja. Third-Party Management ist ein laufender Prozess. Neue Dienstleister, Vertragsänderungen, Subunternehmer, Reviews, Zertifikate, Kontrollen und Maßnahmen müssen kontinuierlich gepflegt und nachgehalten werden.

Wie wird die Qualität der Registerdaten sichergestellt?

Die Bearbeitung erfolgt nach abgestimmten Datenfeldern, Arbeitsanweisungen, Checklisten, Qualitätskriterien und Eskalationswegen. Je nach Serviceumfang können Vollständigkeitskontrollen, Vier-Augen-Prinzipien, Stichproben, Datenqualitätskennzahlen und regelmäßige Service-Reviews vereinbart werden.

Drittparteienmanagement jetzt integrieren und skalieren

Drittparteiensteuerung endet nicht bei der Frage, ob eine Leistung formell als Auslagerung eingestuft wird. Entscheidend ist ein vollständiger Überblick über externe Abhängigkeiten, Verträge, Services, Risiken, Nachweise und Maßnahmen. S+P unterstützt Sie dabei, Third-Party Management operativ zu strukturieren, Datenlücken zu schließen und eine belastbare Grundlage für Governance, Risiko, DORA, Auslagerungen und Prüfungen zu schaffen. Im Erstgespräch analysieren wir Dienstleisterlandschaft, Register, Verträge, Datenquellen, Fristen, Reviews und offene Punkte.

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